EU sichert über 1,15 Millionen Ukrainern Schutz: Neue Regeln betreffen nur Neuanträge.
Schutzstatus bleibt bestehen
Nach Angaben von Novyny.live: Die Europäische Kommission hat klargestellt, dass mehr als 1,15 Millionen ukrainische Männer mit vorübergehendem Schutz in der EU ihre Aufenthaltsrechte behalten. Die jüngsten Verschärfungen gelten ausschließlich für Personen, die künftig Asyl beantragen. Alle Mitgliedstaaten haben einer Verlängerung des Schutzstatus über den März 2027 hinaus zugestimmt.
Aktuell genießen 4,33 Millionen Ukrainer diesen Schutz innerhalb der EU. Die meisten Geflüchteten leben in:
- Deutschland
- Polen
- Tschechien
Die Brüsseler Behörde wies zudem Spekulationen über mögliche Abschiebungen wehrpflichtiger Männer in die Ukraine entschieden zurück.
Korinna Ullrich betonte: 'Diese Bestimmungen haben keine Auswirkungen auf Ukrainer, die sich bereits in Europa aufhalten.'
Damit unterstreicht die EU ihr Bekenntnis zum Schutz bereits anerkannter Geflüchteter. Eine weitere Debatte über die Zukunft des Flüchtlingsstatus ist für die Sitzung des EU-Rats für Inneres am 4. Juni angesetzt. Diese Entscheidung gibt den Betroffenen langfristige Planungssicherheit.
Unterstützung für ukrainische Geflüchtete
Die Ankündigung bekräftigt die Solidarität der Europäischen Union mit jenen Ukrainern, die bereits temporären Schutz genießen – trotz neuer Hürden für potenzielle Neuankömmlinge. Die Verlängerung bis 2027 spiegelt den anhaltenden Schutzbedarf angesichts der Lage in Osteuropa wider. Die kommende Ratssitzung könnte weitere Weichen für die Rechtsstellung und Integration der Schutzsuchenden stellen.
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