Energieunabhängigkeit in Kiew: Über 2300 Häuser beantragen staatliche Förderung.

Energieunabhängigkeit in Kiew: Über 2300 Häuser beantragen staatliche Förderung
Energieunabhängigkeit in Kiew: Über 2300 Häuser beantragen staatliche Förderung

Staatliches Förderprogramm 'LichtZuhause'

Nach Angaben von Novyny.live: Seit dem 30. Januar läuft in Kiew das Programm 'LichtZuhause', das finanzielle Zuschüsse zwischen 100.000 und 300.000 Griwna für die Installation energieautarker Anlagen bereitstellt. Wie die stellvertretende Ministerin für Gemeinde- und Territorialentwicklung, Natalija Koslowska, mitteilte, haben bereits knapp 2300 Wohngebäude in der ukrainischen Hauptstadt entsprechende Anträge eingereicht. Dies unterstreicht die hohe Nachfrage nach Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz.

Antragsberechtigt sind folgende Organisationen:

  • Eigentümergemeinschaften von Mehrfamilienhäusern (OSBB),
  • Wohnungsbaugenossenschaften,
  • Hausverwaltungen und andere juristische Personen.

Diese breite Definition der Teilnehmer ermöglicht es vielen verschiedenen Akteuren, von der Unterstützung zu profitieren und die Energieeffizienz ihrer Gebäude zu verbessern.

„Wir sehen bereits konkrete Ergebnisse, wie viele Hilfen wir gewährt haben.“

Natalija Koslowska

Diese Aussage belegt den Erfolg des Programms und seine Bedeutung für die Kiewer, die ihre Energiekosten senken und den Wohnkomfort erhöhen möchten. Die Initiative ist ein wichtiger Schritt in Richtung städtischer Energieunabhängigkeit und nachhaltiger Entwicklung.

Parallel dazu wurde in Kiew ein U-Bahn-Entwicklungsprogramm für das Jahr 2026 verabschiedet, was die fortlaufenden Bemühungen der Stadtverwaltung zur Verbesserung der Infrastruktur zeigt. Nach dem Ende der Heizperiode verblieben bei 'Kyjiwteploenerho' zudem über 11 Milliarden Griwna, die für weitere Investitionen in den Energiesektor verwendet werden könnten. Die Umsetzung des Programms 'LichtZuhause' könnte die Nebenkosten für die Bewohner deutlich senken – ein besonders wichtiger Faktor in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit – und durch zusätzliche Investitionen die Modernisierung der städtischen Infrastruktur vorantreiben.


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