Die EU hat dem Schattenflotte Russlands den Krieg erklärt: Was plant man in Brüssel.
Nach Angaben von ТСН: Seit dem Beginn der umfassenden Invasion Russlands in die Ukraine ist die Ostsee zu einem Risiko-Hotspot geworden, und die kritische Infrastruktur Europas ist ernsthaften Sabotagebedrohungen ausgesetzt.
Diese Informationen wurden von der hohen Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, Kaia Kallas, in dem sozialen Netzwerk X veröffentlicht.
Vorfall in Finnland
Die Erklärung wurde veröffentlicht, nachdem Finnland entschlossene Maßnahmen ergriffen hatte. Kaia Kallas dankte den finnischen Behörden für die schnelle Festnahme des Schiffs und seiner Besatzung, die verdächtigt werden, Unterseekabel beschädigt zu haben.
Während die Ermittlungen andauern, bleibt die EU wachsam und hält engen Kontakt zu Finnland und Estland.
Aktionsplan der EU
Als Reaktion auf diese Bedrohungen plant Brüssel, seine Sicherheit erheblich zu verstärken. Laut Kaia Kallas wird die EU weiterhin die kritische Infrastruktur durch folgende Maßnahmen stärken:
Investitionen in den Bau neuer Kabel,
Stärkung der Überwachung und Kontrolle,
Bereitstellung eines größeren Reparaturpotenzials.
Schlag gegen die Schattenflotte
Besonders wies Kallas auf den Kampf gegen die russischen Schiffe hin, die außerhalb des rechtlichen Rahmens agieren.
„Die EU wird gegen die Moskauer 'Schattenflotte' vorgehen, die auch als Ausgangsbasis für hybride Angriffe dient“, betonte die Diplomatin.
Zur Erinnerung: In der Finnischen Bucht wurde ein Schiff festgenommen, das aus Russland unterwegs war. Das Schiff steht im Verdacht, ein Unterseekabel des Telekommunikationsunternehmens Elisa beschädigt zu haben, das zwischen Helsinki und Tallinn verläuft.
Dieser Vorfall unterstreicht die Bedeutung des Schutzes kritischer Infrastruktur und des Kampfes gegen Bedrohungen seitens russischer Strategien, die die Stabilität in der Ostseeregion beeinträchtigen könnten. Die verschiedenen Maßnahmen, die die EU plant, zeigen die Ernsthaftigkeit der Situation und den Wunsch der Mitgliedstaaten, in Sicherheitsfragen zusammenzuarbeiten.
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