Kiew: Tausende Haushalte frieren bis Frühlingsbeginn.
Angriff auf die ukrainische Energieinfrastruktur
Nach Angaben von TSN.ua: Infolge eines massiven russischen Angriffs auf die ukrainische Energieversorgung in der Nacht zum 3. Februar müssen über 1000 Wohngebäude in Kiew bis zum Ende der Heizperiode ohne Zentralheizung auskommen. Die Situation wird dadurch verschärft, dass die Temperaturen zum Zeitpunkt des Angriffs bei eisigen -25°C lagen. Solche Attacken zielen systematisch darauf ab, die Zivilbevölkerung im Winter zu treffen.
Das Heizkraftwerk Darnyzja in Kiew wurde schwer beschädigt und musste vorübergehend den Betrieb einstellen, was die Wärmeversorgung direkt unterbrach. Als Notmaßnahme richtet der Staatliche Notdienst (DSNS) daher 36 Wärmestuben im Bezirk Darnyzja und 27 im Bezirk Dnipro ein, um die betroffenen Bewohner zu unterstützen.
Notfallmaßnahmen für die Hauptstadt
Der Energiekonzern DTEK hat für die vom Heizungsausfall betroffenen Haushalte äußerst kulante Stromversorgungspläne aktiviert. In dieser kritischen Phase steht die Sicherstellung eines Mindestmaßes an Komfort und Sicherheit für die Einwohner Kiews im Vordergrund.
Die Unterstützung durch staatliche Stellen und Versorgungsunternehmen ist in dieser Lage von entscheidender Bedeutung. Die Einrichtung der Wärmestellen ist ein lebenswichtiger Schritt, um Menschen ohne Heizung vor den frostigen Temperaturen zu schützen.
Eine klare Kommunikation mit der Bevölkerung über die Stromversorgungspläne kann dazu beitragen, Stress und Unmut unter den von der Krise Betroffenen zu verringern.
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