Raketenangriff auf Kiew: Russland setzte 'Oreshnik' ein und ließ die Stadt ohne Wärme.

Raketenangriff auf Kiew: Russland setzte 'Oreshnik' ein und ließ die Stadt ohne Wärme
Raketenangriff auf Kiew: Russland setzte 'Oreshnik' ein und ließ die Stadt ohne Wärme

Nach Angaben von ТСН: Der nächtliche Angriff auf die Ukraine stellte sich nicht nur als brutal act of Terror gegen Zivilpersonen, sondern auch als wichtiges geopolitisches Signal heraus. Moskau gelang es, mit der Rakete 'Oreshnik' einen Schlag zuzufügen, um den Westen vor dem Hintergrund des Fortschritts in den Verteidigungsgesprächen der Ukraine und des wachsenden Sanktionsdrucks aus den USA einzuschüchtern.

'Oreshnik': Warnung für die NATO

Trümmer der Rakete 'Oreshnik' wurden in der Region Lviv entdeckt. Diese Rakete, die eine nukleare Sprengkopfkraft besitzen kann, wurde vom Testgelände Kapustin Yar abgefeuert. Russische 'Kriegskorrespondenten' behaupten, das Ziel sei ein unterirdisches Gasspeicher gewesen, während die ukrainische Seite den Angriff auf die zivile Infrastruktur betont.

 

'Ein solch Angriff in der Nähe der EU- und NATO-Grenze ist eine ernsthafte Bedrohung für die Sicherheit des europäischen Kontinents und eine Prüfung für die transatlantische Gemeinschaft,' bemerkte Außenminister Andriy Sybiga, während er eine Dringlichkeitssitzung des Rates Ukraine-NATO einberief.

Analysten glauben, dass der Einsatz von 'Oreshnik' ein Teil psychologischer Kriegsführung ist, ein Versuch, die Nerven der Ukrainer und ihrer westlichen Partner zu erschüttern.

Kiew: Kälte und Opfer

Der 9. Januar war für die Hauptstadt der Ukraine tragisch. Bei dem Angriff kamen mindestens vier Menschen ums Leben, darunter ein Mitarbeiter des Rettungsdienstes. Darüber hinaus wurden 25 Personen verletzt.

Bürgermeister Vitali Klitschko wies auf die kritische Situation bei der Heizung hin:

 

'Etwa die Hälfte der Wohngebäude in dem verschneiten Kiew - fast 6000 - sind bei einer Tagestemperatur von etwa -8 Grad Celsius ohne Wärme geblieben.'

Auch das Gebäude der Botschaft Katars, das eine wichtige Rolle bei den Verhandlungen über den Austausch von Gefangenen spielt, wurde beschädigt. Präsident Selenskyj rief die Welt zu einer entschlossenen Reaktion auf.

Reaktion der Welt: Sicherheitsrat und Papst

Die internationale Gemeinschaft verurteilte die Handlungen Moskaus als Eskalation der Gewalt.

  • UN: Der Sicherheitsrat plant eine Sitzung zur Ukraine.

  • EU: Die Chefin der europäischen Diplomatie, Josep Borrell, stellte fest, dass 'Putins Antwort auf die Diplomatie mehr Raketen und Zerstörungen ist.'

  • Vatikan: Der Papst forderte einen sofortigen Waffenstillstand und Dialog und betonte die Notwendigkeit, das Leid in der Ukraine zu stoppen.

Vorwand für den Angriff

Moskau nannte den Beschuss dreist 'Vergeltung' für einen vermeintlichen Angriff ukrainischer Drohnen auf Putins Residenz im letzten Monat. Diese Version wurde sowohl in der Ukraine als auch vom Präsidenten der USA entschieden zurückgewiesen.

Darüber hinaus fand der Angriff vor dem Hintergrund einer neuen Abkühlung der Beziehungen zwischen der Russischen Föderation und den USA statt, nachdem die US Navy einen Tanker der russischen 'Schattenflotte' in der Karibik beschlagnahmte, während sie die Seeblockade Venezuelas fortsetzte und Schiffe abfing, die versuchten, Sanktionen zur Ölexport zu umgehen.

Dieser Angriff auf die Ukraine unterstreicht erneut die Spannungen in den Beziehungen zwischen Moskau und dem Westen und weist auf die Bedrohungen hin, die sich aus einer weiteren Eskalation des Konflikts ergeben könnten. Die internationale Gemeinschaft reagiert energisch auf die Ereignisse, die stattfinden, da die Sicherheit in Europa ernsthaft bedroht bleibt.


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