19 Verletzte bei russischem Großangriff auf Kiew – darunter ein Kind und eine Schwangere.

19 Verletzte bei russischem Großangriff auf Kiew – darunter ein Kind und eine Schwangere
19 Verletzte bei russischem Großangriff auf Kiew – darunter ein Kind und eine Schwangere

Großangelegter Angriff auf die ukrainische Hauptstadt

Nach Angaben von Novyny.live: In der Nacht zum 15. Juni hat Russland einen massiven Luftangriff auf Kiew geflogen. Dabei wurden 19 Menschen verletzt, wie die Behörden mitteilten. Unter den Opfern sind ein Kind und eine schwangere Frau. Drei Personen schweben nach Angaben von 4:09 Uhr in kritischem Zustand. Der Angriff richtete in mehreren Stadtteilen schwere Schäden an.

Folgen des Beschusses

Betroffen waren Wohngebäude in den Bezirken:

  • Darnyzkyj
  • Dniprowskyj
  • Schewtschenko
  • Holossijiw
  • Petschersk

Allein im Bezirk Schewtschenko wurden fünf Einschläge auf zivile Infrastruktur registriert. Bürgermeister Vitali Klitschko bestätigte um 4:09 Uhr die Zahl von 19 Verletzten. Elf von ihnen kamen ins Krankenhaus.

Die Attacke führte zudem zu einem großflächigen Stromausfall: Rund 140.000 Bewohner im Norden Kiews waren ohne Elektrizität. Insgesamt wurden mehr als 40 Orte beschädigt, was das Ausmaß der Zerstörung verdeutlicht. Gegen 3:50 Uhr war die Zahl der Verletzten noch auf 17 gestiegen – darunter ein fünfjähriges Kind.

Der städtische Vertreter Timur Tkachenko berichtete, dass im Bezirk Schewtschenko innerhalb von weniger als 30 Minuten fünf Einschläge auf zivile Einrichtungen erfolgten. Er betonte die gravierende Bedrohung für die Bevölkerung.

Diese Lage zeigt, wie ernst die Gefahr für die Bewohner der Hauptstadt während der Kampfhandlungen ist. — Timur Tkachenko

Der Angriff ist Teil des anhaltenden Konflikts, der die Zivilbevölkerung in der Ukraine massiv trifft. Er macht deutlich, wie verwundbar Städte in Kriegszeiten sind. Die steigende Zahl an Verletzten und Zerstörungen unterstreicht die schweren Folgen für die Infrastruktur und das Wohl der Menschen, die weiterhin in Gefahr schweben. Die Stadtverwaltung arbeitet daran, die Sicherheit zu gewährleisten und die Opfer zu unterstützen.


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