Starke Sonneneruption löst geomagnetischen Sturm aus.

Starke Sonneneruption löst geomagnetischen Sturm aus
Starke Sonneneruption löst geomagnetischen Sturm aus

Sonnensturm der höchsten Kategorie

Nach Angaben von TSN.ua: Am Sonntag, dem 18. Januar 2023, um 18:08 UTC, hat sich auf der Sonne ein gewaltiges Ereignis zugetragen. Im aktiven Bereich AR 4341 kam es zu einem sogenannten X-Flare der Stärke X1.9. Solche Eruptionen schleudern große Mengen geladener Teilchen ins All, die als Sonnenwind auf die Erde zurasen. Die dabei gemessene Radiostrahlung vom Typ II erreichte eine Geschwindigkeit von etwa 693 km/s. Der damit verbundene Ausbruch im 10-cm-Radiowellenbereich dauerte über zwei Stunden an und erreichte eine Intensität von 3200 Solar Flux Units (SFU).

Folgen für die Erde

Innerhalb der nächsten 24 bis 48 Stunden wird der Sonnenwind auf das Erdmagnetfeld treffen und dieses stark erschüttern. Experten rechnen mit der Ausrufung einer geomagnetischen Sturmwarnung der Stufe G3 oder höher. Solche Sonnenstürme sind ein eindrucksvolles Beispiel für die dynamischen Prozesse unseres Zentralgestirns. Bereits am 16. Januar 2026 um 16:15 UTC passierte ein verstärkter Sonnenwindstrom mit rund 700 km/s die Erde, was den K-Index der geomagnetischen Aktivität um 16:26 UTC auf den Wert 5 ansteigen ließ.

Interessanterweise war die allgemeine Sonnenaktivität zuvor eher niedrig, mit überwiegend schwachen Eruptionen der Klasse C. So ereignete sich am 15. Januar um 06:36 UTC ein C9.8-Flare in derselben Region AR 4341. Die Wahrscheinlichkeit für weitere mittelstarke (M-Klasse) und starke (X-Klasse) Eruptionen auf der sichtbaren Sonnenscheibe wird derzeit mit 55% bzw. 10% angegeben. Der aktuelle X1.9-Flare könnte daher die geomagnetische Aktivität in den kommenden Tagen erheblich beeinflussen.

Dieses Ereignis zeigt eindrücklich, wie sehr die Aktivität der Sonne unseren Planeten beeinflussen kann.

Quelle: Wissenschaftler und Meteorologen

Die zu erwartenden geomagnetischen Stürme haben das Potenzial, Stromnetze zu stören, Satellitenbetrieb zu beeinträchtigen und den Funkverkehr zu unterbrechen. Auch für Menschen in hohen Breitengraden können gesundheitliche Auswirkungen spürbar sein. Forscher und Wetterdienste beobachten die Entwicklung daher mit großer Aufmerksamkeit, um frühzeitig vor möglichen Folgen warnen zu können.


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