Schweres Beben in Japan: Auswirkungen und Lage der Atomkraftwerke im Überblick.
Erdbeben in Japan und Venezuela
Nach Angaben von Espreso.tv: In den japanischen Präfekturen Aomori und Iwate wurde ein Erdbeben der Stufe 5- (nach der japanischen Skala) registriert. Dieses Ereignis folgte auf ein Beben der Magnitude 7,2, bei dem mindestens zehn Menschen verletzt wurden. Wichtig ist: An allen kerntechnischen Anlagen gab es keine Störungen – weder am Atomkraftwerk Higashidōri, noch am Nuklearkomplex Onagawa oder der Wiederaufbereitungsanlage in Rokkasho.
Die Erschütterungen in Japan ereigneten sich zeitgleich zu einer Reihe schwerer Beben in Venezuela. Dort bebte die Erde am 24. Juni gleich zweimal mit den Magnituden 7,1 und 7,5. Diese Katastrophe forderte über 1.400 Todesopfer, mehr als 46.000 Menschen gelten weiterhin als vermisst. Vor diesem Hintergrund rief Sanae Takaichi die Bevölkerung zur Wachsamkeit auf.
Seismische Aktivität
Die japanischen Beben verdeutlichen die anhaltende seismische Unruhe in der Region – der Inselstaat liegt schließlich an der Nahtstelle mehrerer tektonischer Platten. Trotz der Ernsthaftigkeit der Lage zeigt das Ausbleiben von Problemen in den Atomkraftwerken, wie hoch hier der Vorbereitungs- und Sicherheitsstandard ist. Zur Einordnung: Japan verfügt über eines der strengsten Nuklearsicherheitsregime der Welt, insbesondere nach der Fukushima-Katastrophe.
Die tragischen Ereignisse in Venezuela unterstreichen derweil, wie wichtig weltweit eine gute Katastrophenvorsorge und schnelle Reaktionsfähigkeit sind. Denn Naturgewalten können jederzeit verheerende Opferzahlen und Zerstörungen verursachen.
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