Luftabwehr fängt 132 Ziele ab: Russlands Großangriff auf die Ukraine am 27. und 28. Juni.

Luftabwehr fängt 132 Ziele ab: Russlands Großangriff auf die Ukraine am 27. und 28. Juni
Luftabwehr fängt 132 Ziele ab: Russlands Großangriff auf die Ukraine am 27. und 28. Juni

Russland greift die Ukraine mit Raketen und Drohnen an

Nach Angaben von UATV: In der Nacht vom 27. auf den 28. Juni hat Russland einen massiven Angriff auf die Ukraine durchgeführt. Dabei kamen sowohl Raketen als auch Drohnen zum Einsatz. Der Beschuss begann am Abend des 27. Juni und zog sich bis in die frühen Morgenstunden des Folgetages hin. Die ukrainische Luftverteidigung meldete den Abschuss von insgesamt 132 feindlichen Objekten.

Konkret setzte Russland folgende Waffen ein:

  • zwei Seezielflugkörper vom Typ 'Zirkon' oder 'Oniks'
  • sechs ballistische Raketen vom Typ 'Iskander-M' oder S-400
  • 142 Kampfdrohnen

Den Luftabwehrkräften gelang es, eine Seezielflugkörper, alle sechs ballistischen Raketen sowie 125 Drohnen – darunter Modelle wie 'Shahed', 'Gerbera' und 'Italmas' – zu zerstören. Trotz dieser Erfolge wurde ein Raketentreffer sowie Einschläge von 14 Kampfdrohnen an elf Orten verzeichnet. Zudem fielen an 13 Stellen Trümmerteile herab.

Folgen des Angriffs

In der Region Saporischschja wurden sechs Menschen verletzt, darunter ein 13-jähriges Mädchen. Insgesamt wurden 40 Wohnhäuser beschädigt, außerdem eine Schule, eine Tankstelle und mehrere Pkw. Dieser Vorfall verdeutlicht die anhaltende Bedrohung für die Zivilbevölkerung und die kritische Sicherheitslage in der Region.

Der Angriff reiht sich in die seit über einem Jahr andauernde russische Aggression gegen die Ukraine ein. Die ständigen Raketen- und Drohnenangriffe gefährden nicht nur die Menschen vor Ort, sondern auch die Infrastruktur des Landes. Die jüngsten Ereignisse unterstreichen die Dringlichkeit, die Luftverteidigung zu stärken und die internationale Unterstützung für die Ukraine fortzusetzen.


Lesen Sie auch

Werbung