Ein Polizist hat das Geld des Vaters der verstorbenen beim Azovstal angeeignet: Ihm drohen 12 Jahre.

Ein Polizist hat das Geld des Vaters der verstorbenen beim Azovstal angeeignet: Ihm drohen 12 Jahre
Ein Polizist hat das Geld des Vaters der verstorbenen beim Azovstal angeeignet: Ihm drohen 12 Jahre

Nach Angaben von ТСН: In der Region Iwano-Frankiwsk wird ein Sicherheitsbeamter der Polizei wegen Betrugs in besonders großem Ausmaß verdächtigt. Laut den Ermittlungen hat er Gelder angeeignet, die dem Vater der verstorbenen Verteidigerin von "Azovstal" ausgezahlt wurden.

Handlungen des Verdächtigen

Die Ermittler fanden heraus, dass einer der Stellvertreter des Leiters der Sicherheitsdienststelle von einem einmaligen Zuschuss erfuhr, den sein Verwandter für den Tod seiner Tochter – einer Soldatin der Nationalgarde, die im April 2022 auf dem Gelände des Werks "Azovstal" in Mariupol ums Leben kam – erhielt.

„Um Vertrauen zu gewinnen, bot der Beamte dem Opfer an, nach Iwano-Frankiwsk zu ziehen, nutzte seine dienstliche Stellung, stellte ihn bei der Sicherheitsdienststelle ein und versprach Unterstützung beim Erwerb von Wohnraum“, berichtete die Generalstaatsanwaltschaft.

Immobilienerwerb

Im Jahr 2023 kaufte der Verdächtige eine Wohnung in einem Neubau mit einer Fläche von über 100 m² für fast 2,7 Millionen UAH und behauptete, dass die Wohnung für den Vater der verstorbenen Soldatin gekauft werde. Allerdings ließ er die Eigentumsrechte an dieser Wohnung auf seinen nahen Verwandten übertragen, und nach der Inbetriebnahme des Hauses registrierte er auch das Eigentumsrecht auf sie.

Rechtliche Konsequenzen

Gegen den Beamten wurde bereits Verdacht gemäß Teil 4 Artikel 190 des Strafgesetzbuches der Ukraine erhoben. Die Sanktion dieses Artikels sieht eine Freiheitsstrafe von bis zu 12 Jahren mit Möglichkeit der Einziehung von Eigentum vor. Derzeit wird die Frage diskutiert, welche Maßnahme zur Vorbeugung ergriffen werden soll.

Es sollte angemerkt werden, dass in der Ukraine Fälle von Betrug zugenommen haben, bei denen Verbrecher versuchen, Gelder von den Angehörigen von Kriegsgefangenen zu erpressen. Diese Situation sorgt in der Gesellschaft für Besorgnis und unterstreicht die Notwendigkeit, präventive Maßnahmen zum Schutz der Bürger vor solchen Betrugsschemata zu verstärken.


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