Neues NATO-Ziel: Britischer Premier Starmer bestätigt geplante 3-Prozent-Hürde für Verteidigungsausgaben.
Großbritannien stockt Verteidigungsetat auf
Nach Angaben von UATV: Beim NATO-Gipfel in Ankara hat der britische Premierminister Keir Starmer ein neues Investitionspaket für die Landesverteidigung vorgestellt. Er bekräftigte das Ziel, die Verteidigungsausgaben in der kommenden Legislaturperiode auf drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) anzuheben. Mit diesem Schritt unterstreicht die Regierung in London den hohen Stellenwert der nationalen Sicherheit.
London mischt in der Sicherheitspolitik kräftig mit
Bereits vor dem Gipfel führte Starmer ein Telefonat mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte – ein klares Zeichen dafür, wie aktiv Großbritannien die internationale Debatte über Verteidigungsfragen mitgestaltet. Die jüngste Ernennung von Dan Jarvis zum neuen Verteidigungsminister deutet auf eine Neuausrichtung der Sicherheitsstrategie hin. Sein Vorgänger John Healey war zuvor im Streit um den Wehretat zurückgetreten.
Die nationale Sicherheit bleibt die oberste Priorität dieser Regierung.
Keir Starmer
Die geplante Aufstockung des Verteidigungsbudgets könnte auch das Verhältnis zu den NATO-Partnern beeinflussen. Denn der Vorstoß reiht sich ein in den gesamteuropäischen Trend zu höheren Militärausgaben, der durch die wachsende Bedrohung aus Russland und andere regionale Krisen ausgelöst wurde. Die Erhöhung des Wehretats, gepaart mit den personellen Veränderungen im Verteidigungsministerium, lässt auf einen entschlosseneren und aktiveren Kurs Großbritanniens in der internationalen Sicherheitspolitik schließen.
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