Polens Präsident Nawrocki warnt: Nach der Ukraine will Russland weiter expandieren.
Warnung des polnischen Staatsoberhaupts
Nach Angaben von TSN.ua: Der polnische Präsident Karol Nawrocki hat vor einer Fortsetzung der imperialistischen Politik Russlands gewarnt. Seiner Einschätzung nach wird Moskau nicht bei der Ukraine haltmachen, sondern weiter nach Möglichkeiten zur Ausweitung seines Einflusses suchen. Nawrocki äußerte diese Besorgnis bei einem Treffen mit dem diplomatischen Korps, bei dem er die Gefahren territorialer Expansion, von Massenmorden und Angriffen auf zivile Ziele hervorhob. Diese Aussagen spiegeln die tiefe Sorge vieler mittel- und osteuropäischer Staaten wider.
Nawrocki, der sein Amt am 6. August 2025 nach dem Wahlsieg vom 1. Juni desselben Jahres antrat, betonte, dass Polen als jahrhundertelanger Nachbar Russlands die Bedrohung aus Moskau wie kaum ein anderes Land verstehe. Der von der konservativen Partei 'Recht und Gerechtigkeit' (PiS) unterstützte Präsident sieht im US-Präsidenten die einzige Person, die dieses Problem lösen und Putin von weiteren Drohungen gegen Europa abhalten könne.
Polens außenpolitische Initiativen
Vor diesem Hintergrund ist für den 26. Januar ein Treffen zwischen Polens Außenminister Radosław Sikorski und Präsident Nawrocki geplant. Dies unterstreicht die aktive Außenpolitik Warschaus angesichts der aktuellen sicherheitspolitischen Herausforderungen. Nawrocki sprach sich zudem für ein starkes Polen in einer gesunden Europäischen Union aus, was das Streben nach Stabilität und Sicherheit in der Region bekräftigt.
Die deutlichen Worte des Präsidenten unterstreichen die Ernsthaftigkeit der Lage, mit der die Länder Mittel- und Osteuropas konfrontiert sind. Polen kommt aufgrund seiner historischen Erfahrungen und geografischen Lage eine Schlüsselrolle bei der Formulierung einer gemeinsamen europäischen Antwort auf die russische Aggression zu. Das geplante Spitzentreffen zwischen Außenminister und Staatsoberhaupt deutet auf die Vorbereitung verstärkter internationaler Anstrengungen zur Eindämmung der Moskauer Bedrohung hin – ein entscheidender Schritt für die regionale Stabilität.
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