In Kiew griff ein Schüler mit einem Messer seine Lehrerin und einen Mitschüler an: Was ist über die Motive bekannt?.
Nach Angaben von ТСН: In Kiew gab es einen Vorfall an einer Schule: Ein Neuntklässler griff seine Geschichtslehrerin und einen Mitschüler mit einem Messer an. Rettungskräfte eilten zum Tatort, um die Verletzten zu hospitalisieren, während die Polizei den Angreifer festnahm.
Ein Reporter stellte fest, dass die Polizei in der Schule im Kiewer Stadtteil Obolon ist, was auf eine Notlage hinweist. Journalisten können jedoch nicht ins Innere gelangen, da Ermittlungen laufen. 'Es gibt keine Informationen. Die Ermittlungen laufen derzeit', berichteten die Beamten vor Ort.
Chronologie der Ereignisse
Am Morgen kam der Schüler der 9. Klasse mit einem Messer, einer Maske und einem Helm zur Schule. Während des Unterrichts griff er die Lehrerin an und verletzte einen Mitschüler, der versuchte, sie zu schützen. Beide Verletzten erhielten vor Ort Hilfe und wurden ins Krankenhaus gebracht. Laut Informationen von TSN wurde die Lehrerin operiert, ihr Zustand ist kritisch.
Während des Angriffs zog der Junge im Toilettenraum einen Helm und eine Maske an und stürmte dann ins Klassenzimmer. Der 14-jährige Mitschüler erlitt schwere Verletzungen, während die Lehrerin Stich- und Schnittverletzungen erlitten hat.
Zustand der Verletzten und des Angreifers
Nach dem Angriff versteckte sich der Angreifer im Toilettenraum und verletzte sich selbst. Er wurde festgenommen und ins Krankenhaus 'Okhmatdyt' gebracht, wo sich auch sein Mitschüler befindet. Beide Jugendlichen wurden operiert, aber ihr Leben ist nicht in Gefahr. Es stellte sich heraus, dass der Angreifer der Sohn eines Polizisten ist, dessen Familie aus Dnipropetrowsk in die Hauptstadt gezogen ist.
Die Eltern der Schüler, die gekommen sind, um ihre Kinder von der Schule abzuholen, berichten über die Situation: den Lehrern wurde befohlen, die Klassenräume zu schließen und die Schüler nicht herauszulassen. Obwohl die Unterrichtsstunden offiziell nicht abgesagt wurden, fanden keine Unterrichtsstunden statt. Der Schulleiter wollte sich nicht zur Situation äußern, stellte aber fest, dass der Angreifer kein Problemkind war.
Zeugen berichten, dass der Junge vor dem Vorfall ruhig und konfliktfrei war: „Es gab Schreie, viele Menschen waren unterwegs. Die stellvertretende Direktorin befahl, die Türen zu schließen, damit niemand hinausging.“ Die Motive des Angreifers sind derzeit unklar, während Schüler und Eltern die Version von Mobbing zurückweisen.
Umstände des Vorfalls
Die Polizei arbeitet am Tatort und befragt Zeugen, um die Umstände des Angriffs zu klären. Ein Strafverfahren wurde wegen versuchten Mordes an zwei oder mehr Personen eröffnet. Die Polizei entdeckte zudem Korrespondenz mit potenziellen feindlichen Geheimdiensten, während die Ermittlungen anhalten.
Psychologen werden den Schülern und Lehrern helfen, und die örtlichen Behörden überwachen die Situation. In den Schulen der Hauptstadt sind präventive Maßnahmen und Empfehlungen zur Selbstverteidigung geplant. Die Lehrer fordern die Eltern auf, sich mehr für die Hobbys ihrer Kinder zu interessieren.
Wir erinnern daran, dass zuvor berichtet wurde, dass der blutige Vorfall von einem 14-jährigen Neuntklässler verübt wurde, der seine Lehrerin und einen Mitschüler angegriffen hat. Es wurde auch über eine mögliche Verbindung zu russischen Geheimdiensten in diesem Fall gesprochen, da im Handy des Jugendlichen verdächtige Kontakte gefunden wurden.
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