Zugangssperre bei PrivatBank: So kommen Kunden im Ausland an ihr Geld.

Zugangssperre bei PrivatBank: So kommen Kunden im Ausland an ihr Geld
Zugangssperre bei PrivatBank: So kommen Kunden im Ausland an ihr Geld

Wenn die Banking-App im Ausland versagt

Nach Angaben von Novyny.live: Für ukrainische Kunden der PrivatBank, die sich im Ausland aufhalten, wird der Zugriff auf die Banking-App 'Privat24' blockiert. Die Folge sind unbezahlte Rechnungen und Strafgebühren. Die Sperre erschwert essentielle Finanzgeschäfte, wie etwa die Begleichung von Wohnkosten oder Versorgungsleistungen, erheblich.

Betroffene Kunden tauschen sich über ihre Probleme auf Portalen wie Minfin aus. Der Bank steht es zwar zu, Konten bei verdächtigen Transaktionen zu sperren – dies könnte eine mögliche Ursache für die Zugangsprobleme im Ausland sein.

Geldtransfer und wachsender Unmut

Wer sein Geld auf ein Konto bei einem anderen Finanzinstitut überweisen möchte, muss einen Antrag mit entsprechenden Dokumenten einreichen. Laut Bankvorschriften ist eine Auszahlung innerhalb von 30 Tagen nach der Kontosperre möglich.

Die Frustration bei den Kunden ist groß. Eine Betroffene bringt es auf den Punkt:

'Ich fordere eine sofortige Fern-Identifizierung per Video-Call oder Foto, wie sie durch Beschlüsse der Nationalbank für Auslandskunden erlaubt ist, und Zugriff auf meine Mittel.'

Diese Aussage spiegelt die Verzweiflung vieler wider, die in einer kritischen Zeit nicht über ihre eigenen Finanzen verfügen können.

Die Sperrung von 'Privat24' für Kunden im Ausland bleibt somit ein drängendes Problem, das einer raschen Klärung durch die Bank bedarf, um weitere finanzielle Härten zu vermeiden. Besonders vor dem Hintergrund von Krieg und wirtschaftlicher Unsicherheit ist der zuverlässige Zugang zu Bankdienstleistungen für viele Ukrainer im Ausland existenziell. Eine Lösung würde die finanzielle Situation Tausender deutlich entspannen und Vertrauen in die heimischen Finanzinstitute stärken.


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