Startschuss für LichtZUHaus: Erste Förderungen für Notstromversorgung binnen 48 Stunden.
Das Programm LichtZUHaus in der Ukraine
Nach Angaben von Novyny.live: In der Ukraine ist das Förderprogramm LichtZUHaus angelaufen. Es unterstützt Mehrfamilienhäuser bei der Installation einer unabhängigen Stromversorgung. Die ersten Anträge sind bereits eingegangen, einige wurden schon bewilligt. Die zugesagten Fördermittel sollen innerhalb von 48 Stunden ausgezahlt werden.
Vizepremierminister für den Wiederaufbau der Ukraine, Oleksiy Kuleba, betonte, dass die Kommission zur Antragsprüfung täglich tagt. Das Programm sieht finanzielle Zuschüsse in Höhe von 100.000 bis 300.000 Hrywnja für die Anschaffung autarker Stromlösungen vor.
So können Interessierte teilnehmen
Voraussetzung für eine Teilnahme ist die Eröffnung eines speziellen Projektkontos. Dies ist derzeit bei der Oschadbank, der Raiffeisen Bank und der Ukrhazbank möglich. Oleksiy Kuleba verwies darauf, dass man intensiv mit weiteren Banken verhandele, um die Liste der Partner zu erweitern. Das Programm LichtZUHaus zielt darauf ab, die Ukrainer bei der Sicherstellung einer stabilen Stromversorgung zu unterstützen.
Die Initiative ist ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Energieunabhängigkeit von Wohngebäuden, besonders angesichts der anhaltenden Versorgungsunsicherheit. Durch die finanzielle Hilfe können Bewohner ihre Häuser mit Notstromaggregaten oder anderen autarken Quellen ausstatten und so unabhängiger vom öffentlichen Netz werden. Da das Programm gerade erst startet, ist die aktive Beteiligung der Banken entscheidend für seinen Erfolg und eine breite Verfügbarkeit.
Lesen Sie auch
- Futtermais verliert fast 100 Griwna je Tonne an Wert
- Tankstellen in der Region Charkiw senken die Preise: Die aktuellen Kosten für Benzin und Diesel im Überblick
- Ukrainische Behörden versteigern Vermögen von sanktionierten Personen – das sind die Objekte
- EU-Kommission stoppt Zahlungen an die Ukraine: Zwei Tranchen nicht freigegeben
- Ukrainische Soldaten sollen ab Juni 2026 bis zu 30.150 Griwna Grundgehalt erhalten – Parlament stimmt diese Woche ab
- 4,5 Millionen Arbeitskräfte fehlen: So will die Regierung die Personalkrise lösen

