Internet-Sperren in Russland: Rostelekom-Chef sagt Telegram den baldigen Tod voraus.

Internet-Sperren in Russland: Rostelekom-Chef sagt Telegram den baldigen Tod voraus
Internet-Sperren in Russland: Rostelekom-Chef sagt Telegram den baldigen Tod voraus

Proteste gegen die Internet-Blockade in Russland

Nach Angaben von TSN.ua: Am 29. März 2023 kam es in Russland zu großflächigen Demonstrationen gegen die staatlichen Internet-Blockaden. Inmitten dieser Unruhen sorgte Michail Osejewski, der Vorstandsvorsitzende von Rostelekom, mit einer drastischen Prognose für Aufsehen: „WhatsApp ist bereits tot, Telegram wird in den nächsten Tagen sterben.“ Damit unterstrich er die dramatische Zuspitzung der Kommunikationslage im Land.

Während der Proteste sind in Russland sämtliche Versammlungen untersagt. Aus verschiedenen Städten mehren sich Berichte über eine verstärkte Präsenz von Sicherheitskräften auf den Straßen. In Murmansk etwa legen die Behörden das Mobilfunknetz lahm, was die Koordination unter den Demonstranten massiv erschwert. Zudem wurden mehrere Organisatoren der Aktionen festgenommen und zu 15 Tagen Haft verurteilt.

Das Verbot bestimmter sozialer Netzwerke in Russland, die Abschaltung des Mobilfunks und das Bestreben des Putin-Regimes, das Internet insgesamt zu unterdrücken, sind Ausdruck einer totalen staatlichen Kontrolle.

Wolodymyr Selenskyj

Die Proteste gegen die Internet-Sperren in Russland offenbaren tiefgreifende gesellschaftliche und politische Missstände im Land. Die zunehmenden Repressionen gegen Meinungsfreiheit und Kommunikation bereiten nicht nur russischen Bürgern Sorgen, sondern stoßen auch international auf scharfe Kritik. Diese Entwicklung könnte die ohnehin angespannte Lage weiter verschärfen und die Proteststimmung anheizen, da die Bevölkerung den wachsenden Druck des Staates immer deutlicher spürt. Beobachter warnen, dass das Vorgehen der Behörden weitreichende Folgen für die politische Stabilität Russlands haben könnte.


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