Putin spricht erneut vom Kriegsende – was sich innerhalb eines Monats geändert hat.
Putins Äußerungen zum Ukraine-Krieg
Nach Angaben von UATV: Der russische Präsident hat zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen über ein mögliches Ende des Krieges gegen die Ukraine gesprochen. Dabei stellte er einen Zusammenhang mit den Vorstößen der russischen Armee her. Bereits am 10. Mai 2023 hatte er das Ende der Invasion in Aussicht gestellt und den Westen für die Eskalation verantwortlich gemacht.
Frontverlauf und Stimmung in Russland
Bemerkenswert ist, dass die Ukraine im März 2026 erstmals mehr Drohnenangriffe flog als Russland – ein mögliches Zeichen für eine Verschiebung des Kräfteverhältnisses an der Front. Parallel dazu sank Putins Zustimmungswert innerhalb einer Woche um zwei Prozentpunkte, was auf wachsende Unzufriedenheit in der russischen Bevölkerung hindeuten könnte. Die wiederholten Ankündigungen eines Kriegsendes könnten darauf hindeuten, dass der Kreml sowohl international als auch im Inneren zunehmend unter Druck gerät. Der sinkende Rückhalt für den Präsidenten spiegelt möglicherweise die wachsende Skepsis der Menschen gegenüber der Kriegsführung und ihren Folgen wider. Diese Entwicklungen könnten die weitere Strategie Russlands im Ukraine-Konflikt maßgeblich beeinflussen.
Lesen Sie auch
- Eishockey-Freundschaftsspiel zwischen Russland und USA in Moskau zum 250. Jahrestag Amerikas geplant
- Erstmalige Stellungnahme Putins zur Rakete „Oreschnik“: Details zu den Tests
- Moskau droht mit „Oreschnik“-Angriffen auf Wohngebiete: Bila Zerkwa und Donbass im Visier
- Putin stellt Bedingungen für Kriegsende: „Vereinbarungen von Anchorage“ als Schlüssel
- Wer soll im Namen Europas mit Russland verhandeln? Tschechien und Verbündete loten Optionen aus
- Lettlands Außenministerin: Solange Putin seine Ziele nicht ändert, sind Friedensgespräche mit Russland sinnlos

