Putin kondoliert dem Iran nach tödlichem Angriff auf Ajatollah Chamenei.

Putin kondoliert dem Iran nach tödlichem Angriff auf Ajatollah Chamenei
Putin kondoliert dem Iran nach tödlichem Angriff auf Ajatollah Chamenei

Telegramm aus Moskau an Teheran

Nach Angaben von TSN.ua: Der russische Präsident Wladimir Putin hat seinem iranischen Amtskollegen zum Tod des Obersten Führers, Ajatollah Ali Chamenei, kondoliert. Chamenei starb am 28. Februar 2023 bei einem Raketenangriff, für den die USA und Israel verantwortlich gemacht werden. In seiner Beileidsbekundung schrieb Putin wörtlich:

'Bitte nehmen Sie mein tiefes Mitgefühl zum Mord an Seyyed Ali Chamenei, dem Obersten Führer der Islamischen Republik Iran, und an Familienmitgliedern entgegen. Diese Tat verstieß zynisch gegen alle Normen der menschlichen Moral und des Völkerrechts.'

Ein folgenschwerer Luftschlag

Der Angriff auf den Komplex, in dem sich Chamenei aufhielt, forderte nicht nur sein Leben. Auch mehrere Familienmitglieder kamen ums Leben, darunter eine Tochter, ein Enkelkind, eine Schwiegertochter und ein Schwiegersohn. Die israelische Luftwffe soll etwa 30 Bomben abgeworfen haben, was zu schweren Zerstörungen und vielen Todesopfern führte. Die politischen Folgen dieses Schlags sind kaum abzusehen, da Chamenei über drei Jahrzehnte die Geschicke Irans lenkte.

Als Reaktion auf die Tat hat der Iran eine 40-tägige Staatstrauer sowie sieben offizielle Trauertage ausgerufen. Die Ereignisse lösen international Besorgnis über eine weitere Eskalation aus. Der Politikberater Andrij Sybiha kommentierte die Reihe von Todesfällen in Putins Umfeld mit den Worten:

'Putin hat innerhalb von etwas mehr als einem Jahr drei seiner engsten Freunde verloren. Er konnte keinem von ihnen helfen.'

Der Tod des langjährigen Obersten Führers hinterlässt ein Machtvakuum in Teheran, das zu inneren Spannungen führen könnte. Die internationale Gemeinschaft beobachtet die Entwicklung mit Sorge, da eine weitere Eskalation die Sicherheit im gesamten Nahen Osten bedrohen könnte. Die Reaktionen von Staaten, die die Aktionen Israels und der USA entweder unterstützen oder verurteilen, werden die künftigen diplomatischen Beziehungen in der Region prägen.


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