Zwangsweise Umsiedlung aus zwölf Dörfern in der Region Tschernihiw beschlossen: Wer betroffen ist.
Pflichtevakuierung der Bevölkerung aus Grenzgebieten der Oblast Tschernihiw
Nach Angaben von Novyny.live: Der Verteidigungsrat hat eine verbindliche Evakuierung der Bevölkerung aus den grenznahen Gebieten der Oblast Tschernihiw angeordnet. Der Starttermin ist der 1. Juli 2023, und die Maßnahme soll innerhalb von zwei Monaten abgeschlossen sein. Betroffen sind zwölf Ortschaften, die auf vier Territorialgemeinden verteilt sind.
In diesen Siedlungen leben derzeit etwa tausend Menschen, darunter 120 Kinder. Die vollständige Liste der zur Evakuierung vorgesehenen Orte umfasst:
- in der Gemeinde Korjukiwka: Prybyń, Schyschkiwka und Rudnja;
- in der Gemeinde Horodnja: Lemeschiwka und Moschtschenka;
- in der Gemeinde Nowhorod-Siwerskyj: Worobjówka, Kamin, Kamjanska Sloboda, Karabany und Tschajkyne;
- in der Gemeinde Semeniwka: Hasoprowidne und Oleksandriwka.
Darüber hinaus ist eine weitere Evakuierung aus anderen Ortschaften geplant. Diese umfassen:
- in der Gemeinde Snowsk: Hirsk;
- in der Gemeinde Horodnja: Beryliwka;
- in der Gemeinde Nowhorod-Siwerskyj: Butschky, Hremjatsch, Budo-Worobjówska;
- in der Gemeinde Semeniwka: Kostobobriw und Salisnyj Mist.
Dies gab Wjatscheslaw Tschaus, Leiter der Militärverwaltung der Oblast Tschernihiw, bekannt.
Ergänzend sei erwähnt, dass in der Oblast Dnipropetrowsk bereits eine Zwangsevakuierung für 23 Dörfer und Siedlungen verhängt wurde. Dieser Schritt verdeutlicht die zunehmende Gefährdung der Zivilbevölkerung entlang der Grenze.
Gefahr für die Sicherheit der Bevölkerung
Die verpflichtende Evakuierung aus den Grenzgebieten der Region Tschernihiw zeigt, wie sehr die Sicherheitslage dort durch die Kampfhandlungen bedroht ist. Solche Maßnahmen dienen dem Schutz der Zivilbevölkerung, insbesondere der Kinder, und sollen deren Sicherheit gewährleisten. Die Situation in der Ukraine bleibt angespannt, und ähnliche Entscheidungen könnten auch in anderen gefährdeten Regionen getroffen werden. Die Evakuierung in der Oblast Dnipropetrowsk bestätigt diesen Trend und unterstreicht, wie wichtig der Schutz der Menschen in Kriegsgebieten ist.
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