Italienische Militärbasis im Irak von Rakete getroffen – Verteidigungsministerium bestätigt keine Opfer.
Angriff auf italienischen Stützpunkt im Nordirak
Nach Angaben von TSN.ua: Eine Rakete hat in der Nacht einen italienischen Militärstützpunkt im irakischen Kurdistan getroffen. Wie das italienische Verteidigungsministerium bestätigte, gab es keine Toten oder Verletzten unter den Soldaten; alle seien wohlauf und in Sicherheit. Der Angriff zielte auf die Basis in Erbil, wo italienische Truppen kurdische Sicherheitskräfte ausbilden.
Italiens Außenminister Antonio Tajani verurteilte den Anschlag scharf und bekräftigte:
„Alle sind wohlauf und in Sicherheit.“Der Vorfall ereignet sich in einer Phase, in der Italien sein sicherheitspolitisches Engagement in der Region verstärkt. Erst vor einer Woche hatte das Parlament in Rom eine Resolution gebilligt, um sich an gemeinsamen EU-Bemühungen zum Schutz vor iranischen Angriffen zu beteiligen.
Italiens Rolle in der Region
Italien unterhält im Nahen Osten weiterhin ein breit aufgestelltes Truppenkontingent, was sein Bekenntnis zur regionalen Stabilität unterstreicht.
Der Raketenangriff verdeutlicht die anhaltend hohen Sicherheitsrisiken im Irak, wo verschiedene bewaffnete Gruppen aktiv sind. Die Präsenz ausländischer Ausbildungskräfte, die lokale Sicherheitskräfte unterstützen sollen, bleibt angreifbar. Solche Vorfälle werfen Fragen zur Wirksamkeit internationaler Stabilisierungsbemühungen auf und könnten Italiens weitere sicherheitspolitische Ausrichtung in der Region beeinflussen.
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