Bestechungszahlungen an Kommandeure: Russische Soldaten versetzen sich massenhaft zur Einheit 'Achmat'.

Bestechungszahlungen an Kommandeure: Russische Soldaten versetzen sich massenhaft zur Einheit 'Achmat'
Bestechungszahlungen an Kommandeure: Russische Soldaten versetzen sich massenhaft zur Einheit 'Achmat'

Flucht vor dem Frontdienst: Russen kaufen sich in die 'Achmat'-Einheit frei

Nach Angaben von Novyny.live: Im Gebiet Charkiw zahlen russische Besatzungssoldaten Berichten zufolge Bestechungsgelder an ihre Vorgesetzten, um in die Einheit 'Achmat' versetzt zu werden und so nicht an Sturmangriffen teilnehmen zu müssen. Besonders muslimische Kämpfer, die an der Front bei Wowtschansk eingesetzt sind, sammeln Geld für eine solche Versetzung. Nach den Gefechten in der Region sind viele Besatzer bereit, hohe Summen zu zahlen, nur um nicht wieder an die vorderste Linie zurückkehren zu müssen.

„Man schickt uns dorthin, von wo es kein Zurück gibt. Die Kommandeure verkaufen Versetzungen an diejenigen, die Geld haben. Die anderen sterben“, zitiert eine Quelle aus einem russischen Regiment.

Lage an der Front

Die Situation im Gebiet Charkiw bleibt angespannt. Am 28. Juni griffen russische Truppen die Stadt Charkiw mit einer Drohne an, die in die Fassade eines mehrstöckigen Wohnhauses im Rajon Kiew auf Höhe des zehnten Stockwerks einschlug. In derselben Nacht attackierten die Besatzer zwei Tankstellen auf dem Gebiet der Gemeinde Natalynka im Rajon Berestyn und setzten dabei Drohnen vom Typ 'Geran-2' ein.

Gegen 02:45 Uhr warfen die Invasoren zudem eine gelenkte Fliegerbombe nahe dem Dorf Bryhadyriwka in der territorialen Gemeinde Isjum ab. Durch den Einschlag wurden etwa 0,5 Hektar Maisfelder vernichtet. Diese Vorfälle verdeutlichen die anhaltende Bedrohung für die Zivilbevölkerung und die Infrastruktur in der Region.

Die Ereignisse zeigen die wachsende Unruhe unter den russischen Soldaten, die versuchen, sich gefährlichen Frontaufträgen zu entziehen. Dies könnte zu Problemen in der Führung und einem sinkenden Kampfgeist führen. Solche Praktiken beeinträchtigen möglicherweise die Schlagkraft der russischen Truppen, da die Verweigerung von Sturmangriffen deren Offensivoperationen verlangsamen könnte. Gleichzeitig belegen die Angriffe auf zivile Ziele die Fortsetzung der aggressiven Politik Russlands in der Ukraine, was die Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft erfordert.


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