Russlands Raketenarsenal schrumpft: Produktion von Iskander-M und Ch-101 bricht ein.
Russlands Raketenpotential schwindet
Nach Angaben von UATV: Internationale Sanktionen und gezielte ukrainische Angriffe führen zu einem stetigen Abbau des russischen Raketenpotentials. Die Fertigung von Präzisionswaffen wie der Kurzstreckenrakete 'Iskander-M' und der Marschflugkörper Ch-101 ist deutlich zurückgegangen. Dies offenbart tiefgreifende Schwächen in der russischen Rüstungsindustrie. Besonders alarmierend ist, dass strategische Raketenreserven nahezu aufgebraucht sind – ein Umstand, der Militärexperten große Sorgen bereitet.
Angeschlagene Produktionsstätten und sinkende Stückzahlen
Experten zufolge könnte Russland theoretisch bis zu 30 'Iskander-M'-Raketen pro Monat herstellen. Die Realität sieht jedoch anders aus: Wurden 2022 noch etwa 35 Marschflugkörper des Typs Ch-101 pro Monat produziert, liegt die aktuelle Rate nur noch bei rund 20 Einheiten. Die heimischen Kapazitäten können den immensen Bedarf der Streitkräfte nicht mehr decken.
Ein schwerer Schlag traf die Rüstungsindustrie am 12. Februar 2023, als die ukrainischen Verteidigungskräfte den 'Mitschurinski Sawod Progress' angriffen. Der Experte Konstantin Kriwolap bewertet die Folgen als gravierend.
„Er ist, allem Anschein nach, ernsthaft beschädigt, und es wird für einige Zeit keine Produktion von dort geben“ - Konstantin KriwolapEr betonte zudem die strategische Bedeutung des Werks:
„Dieser Betrieb stellt innovative Leitsysteme, Suchköpfe, Optik und allerlei essentielle Komponenten her, ohne die man Raketen nicht zusammensetzen kann“.
Der Niedergang der russischen Raketenstreitmacht ist somit nicht allein auf westliche Sanktionen zurückzuführen. Entscheidend sind auch die internen Schwächen der Produktionsinfrastruktur, die zunehmend zum Ziel ukrainischer Gegenangriffe wird. Diese Entwicklung könnte die militärische Handlungsfähigkeit Russlands in naher Zukunft erheblich einschränken. Die Lage verdeutlicht, wie sehr sich der Krieg auch in den Werkhallen der Rüstungskonzerne entscheidet. Analysten beobachten die weitere Entwicklung mit größter Aufmerksamkeit, da der Produktionsrückgang die strategische Balance in der Region nachhaltig verändern kann.
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