Fünf Tote bei Raketenangriff auf Dnipro am 29. Juni – darunter Bauarbeiter.

Fünf Tote bei Raketenangriff auf Dnipro am 29. Juni – darunter Bauarbeiter
Fünf Tote bei Raketenangriff auf Dnipro am 29. Juni – darunter Bauarbeiter

Die Folgen des russischen Angriffs auf Dnipro

Nach Angaben von Novyny.live: Am 29. Juni erschütterte ein russischer Beschuss die Stadt Dnipro. Dabei kamen fünf Zivilisten ums Leben, zehn weitere wurden verletzt. Die Attacke richtete schwere Schäden in einem Betrieb an, der Kunststoffbehälter herstellt. Unter den Todesopfern befinden sich eine weibliche Anlagenbedienerin und ein männlicher Produktionsmitarbeiter. Hinzu kommen drei Bauarbeiter, die gerade die Dachreparatur einer Werkhalle durchführten.

Die Menschen hatten keine Chance mehr, rechtzeitig die Schutzräume zu erreichen – die 'Iskander'-Rakete war zu schnell. Auch mehrere Fahrzeuge, die in der Nähe der Fabrik geparkt waren, wurden beschädigt. In den Krankenhäusern werden weiterhin Verletzte behandelt, die schwere Splitterwunden und Knochenbrüche erlitten haben. Bereits in der Vorwoche war Dnipro Ziel eines Angriffs, bei dem dutzende Kultur-, Sport- und Bildungseinrichtungen erheblich beschädigt wurden.

Dieser erneute Beschuss verdeutlicht einmal mehr, wie groß die Gefahr für die Zivilbevölkerung in dem anhaltenden Konflikt ist. Solche Angriffe auf zivile Infrastruktur in der Ukraine zeigen, dass Russland seine aggressive Politik fortsetzt und das Leben unbeteiligter Menschen in Gefahr bringt.

Die Sicherheitslage bleibt äußerst kritisch, besonders in Regionen, die erst kürzlich unter Beschuss standen. Die Behörden und lokale Hilfsorganisationen leisten weiterhin Unterstützung für die Betroffenen und arbeiten an der Wiederherstellung der zerstörten Anlagen.


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