Zwei Tote bei Angriff auf Krywyj Rih: Wohnhäuser schwer getroffen.
Raketenangriffe auf ukrainische Städte
Nach Angaben von TSN.ua: Bei einem russischen Raketenangriff auf die Stadt Krywyj Rih kamen zwei Menschen ums Leben. Die Opfer sind ein 77-jähriger Mann und eine 72-jährige Frau. Eine weitere 53-jährige Frau wurde verletzt und ins Krankenhaus eingeliefert. Der Angriff richtete schwere Schäden an der zivilen Infrastruktur an, darunter:
- neun Einfamilienhäuser;
- fünf Mehrfamilienhäuser;
- ein Verwaltungsgebäude;
- mehrere Autos.
Ein weiterer Angriff traf den Wohnbereich der Stadt Saporischschja. Dort stieg die Zahl der Todesopfer auf drei. Mindestens sechs Häuser und drei Fahrzeuge wurden beschädigt. Durch die Raketeneinschläge waren fast 1500 Haushalte vorübergehend ohne Strom. Die Angriffe auf rein zivile Ziele sind Teil einer seit Monaten anhaltenden Eskalation. Die Behörden arbeiten weiter daran, das genaue Ausmaß der Schäden zu ermitteln.
Internationale Reaktionen
Die gezielten Angriffe auf Wohngebiete und die zivile Infrastruktur stoßen international auf scharfe Kritik und Besorgnis. Sie werfen erneut dringliche Fragen zum Schutz der Zivilbevölkerung in den umkämpften Regionen auf. Die humanitäre Lage in den betroffenen Städten verschärft sich durch die Zerstörung von Wohnraum und die Unterbrechung der Grundversorgung kontinuierlich. Die internationale Gemeinschaft beobachtet die Entwicklung mit Sorge und diskutiert über mögliche Maßnahmen zum besseren Schutz der Zivilisten.
Lesen Sie auch
- Extreme Hitze und Gewitter in der Region Charkiw: Höchste Waldbrandwarnstufe ausgerufen
- Unwetterwarnung für Kiew: Heftige Regenfälle und Sturmböen am 12. Juni
- Zwölf Verletzte bei russischem Angriff auf die Oblast Dnipropetrowsk – auch Minderjährige betroffen
- Unwetterfront erreicht die Ukraine: Wo mit Starkregen und Hagel zu rechnen ist
- Schweres Unwetter am 12. Juni: Gewitter, Hagel und Sturmböen mit bis zu 20 m/s über Deutschland
- Ukraine warnt vor neuem russischen Raketenangriff: Was zur „Oreschnik“-Bedrohung bekannt ist

