Putins Zustimmungswerte stürzen ab: Russland kämpft mit Rekordhaushaltsdefizit und Wirtschaftskrise.
Wachsender wirtschaftlicher Druck auf Russland
Nach Angaben von UATV: Der wirtschaftliche Druck auf Russland nimmt stetig zu, angetrieben durch ukrainische Angriffe und internationale Sanktionen. Dies führt zu einem deutlichen Rückgang der Zustimmungswerte für Präsident Wladimir Putin und verstärkt die sozialen Spannungen in der russischen Gesellschaft. Aktuelle Umfragen zeigen, dass 55 Prozent der Befragten in ihrem Umfeld überwiegend düstere Stimmungen wahrnehmen. Dieser Wert markiert den höchsten Stand der Besorgnis seit der Teilmobilmachung im Herbst 2022 – ein klares Zeichen für die wachsende Verunsicherung der Bevölkerung.
Rückhalt für den Krieg schwindet, Wirtschaftslage verschärft sich
Auch die Unterstützung für die Fortsetzung des Krieges gegen die Ukraine hat sich deutlich verändert: Nur noch 9 Prozent der Russen befürworten diese Politik. Parallel dazu fiel Putins Zustimmungswert zwischen dem 22. und 28. Juni um 3,5 Prozentpunkte, was auf zunehmende Unzufriedenheit hindeutet. Die wirtschaftliche Lage verbessert sich nicht: Das russische Haushaltsdefizit übersteigt inzwischen 6 Billionen Rubel, während die Gesamtverschuldung der russischen Bevölkerung bei Banken einen Rekordwert von 45 Billionen Rubel erreicht hat.
Das Bankensystem gerät zunehmend unter Druck. Bei Mikrofinanzorganisationen sind 34 Prozent des Kreditportfolios von Zahlungsverzögerungen von über 90 Tagen betroffen. Im ersten Halbjahr 2023 hat sich das Liquiditätsdefizit russischer Banken verdreifacht – von 8 Milliarden auf 24 Milliarden Dollar.
Wie der Experte Wladimir Milow anmerkt, sind „Problemkredite bei Banken, Zahlungsausfälle der Russen gegenüber Finanzinstituten und Anträge auf Umschuldung von Barkleinkrediten“ alarmierende Indikatoren.
Die Lage im Land bleibt angespannt. Beobachter stellen fest, dass „die Situation außer Kontrolle gerät und die wirtschaftlichen Folgen des Krieges nach und nach die Illusion von Stabilität im Putin-System zerstören“. Bereits jetzt sind die russischen Banken gezwungen, den Großteil ihrer verfügbaren Mittel in russische Anleihen zu investieren, was die begrenzten Entwicklungsperspektiven der Wirtschaft unterstreicht. Zusammengefasst zeigt die Analyse, dass Russland vor ernsthaften Schwierigkeiten steht, die weitreichende gesellschaftliche und wirtschaftliche Konsequenzen haben könnten.
Der wachsende wirtschaftliche Druck – verursacht durch Sanktionen und militärische Auseinandersetzungen – deutet auf eine mögliche Destabilisierung der innenpolitischen Lage hin. Die sinkende Unterstützung für Präsident Putin und die hohe soziale Anspannung belegen, dass die Bevölkerung zunehmend weniger widerstandsfähig gegenüber den durch den Krieg und die Wirtschaftsprobleme verursachten Härten wird. Dies könnte in Zukunft zu Verschiebungen in der politischen Landschaft des Landes führen.
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