Russland hat die Häfen von Odessa und Pivdenny angegriffen: Wie steht es um die Logistik in der Region.
Nach Angaben von ТСН: Die russischen Truppen greifen aktiv die logistische Infrastruktur der Region Odessa an. Kürzlich haben die Besatzer einen ballistischen Schlag auf den Hafen in Odessa ausgeführt, und heute Morgen haben sie den Hafen Pivdenny angegriffen.
Erklärung der Beamten
Der stellvertretende Minister für Wiederaufbau, Minister für Entwicklung von Gemeinschaften und Territorien Oleksij Kuleba hat die Situation kommentiert:
“Der Feind zerstört gezielt die logistische Infrastruktur der Region Odessa und terrorisiert die Zivilbevölkerung, indem er versucht, die Kommunikation im Süden der Ukraine zu unterbrechen. Trotz ständiger Angriffe wird in der Region an der Beseitigung der Folgen massiver Angriffe gearbeitet.”
Er fügte auch hinzu, dass die Russen nachts den Hafen in Odessa angegriffen haben, wodurch die Zahl der Opfer auf acht gestiegen ist und etwa 30 Personen verletzt wurden.
Angriff auf den Hafen Pivdenny
Am Morgen des 20. Dezember führten die Besatzer einen Angriff auf den Hafen Pivdenny durch, bei dem es zu Treffern in die Tanks kam. An den Einsatzorten arbeiten medizinische, Rettungs- und Sprengstoffdienste.
Logistik und humanitäre Situation
Kuleba berichtete, dass in der Region an der Gewährleistung der Logistik nach dem Beschuss der Brücke in der Nähe von Maïaki gearbeitet wird. Die Bewohner der Region erhalten alle notwendigen Waren und Dienstleistungen dank alternativer Transportwege, die die Verbindung zu anderen Regionen aufrechterhalten.
“Aus Sicherheitsgründen können wir nicht alle Details öffentlich kommunizieren, dennoch bleibt die humanitäre Situation in der Region stabil. Daran arbeiten wir rund um die Uhr.”
Seinen Worten zufolge funktionieren alle Grenzübergänge, und die „Ukrzaliznytsia“ hat zusätzliche Wagen nach Chișinău aus Odessa und Kiew bereitgestellt.
Situation mit der Stromversorgung
In der Region Odessa sind immer noch über 37.000 Abonnenten ohne Strom, jedoch ist die Bevölkerung mit Wärme und Wasser versorgt.
Sichere Situation in der Region
Die Behörden der Region Odessa betonen, dass russische Beschüsse die Region Odessa nicht lahmgelegt haben. Die Sicherheit der Zivilbevölkerung und der normale Betrieb des Verkehrs sind gewährleistet. Insbesondere hat „Ukrzaliznytsia“ den Start zusätzlicher Wagen nach Moldawien angekündigt, deren Tickets heute bereits in den Verkauf kommen.
Ein Sprecher der Ukrainischen Freiwilligenarmee, Serhij Bratchuk, kommentierte auch die Informationen über die Staus an Tankstellen und versicherte, dass diese Informationen nicht der Realität entsprechen. Die Region ist vollständig mit Treibstoff versorgt, und die logistischen Prozesse bleiben unter Kontrolle.
Derzeit bleibt die Situation in der Region Odessa angespannt, allerdings unternimmt die lokale Regierung alles, um das normale Lebensumfeld der Bewohner zu unterstützen. Neben dem Wiederaufbau der Infrastruktur ist es auch wichtig, humanitäre Hilfe zu gewährleisten und aktiv an den Bemühungen aller Dienste zu arbeiten, die den Menschen in dieser schwierigen Zeit helfen.
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