Merz äußert sich zur Chance Russlands auf einen Waffenstillstand: Was das Friedensabkommen beinhaltet.
Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz äußerte die Notwendigkeit eines Waffenstillstands in der Ukraine und eines Friedensabkommens mit Russland. Seinen Worten nach hat Russland die Möglichkeit, sich nach dem langanhaltenden Konflikt mit der Ukraine auf einen Waffenstillstand zu einigen.
Merz' Erklärung zum Waffenstillstand
„Nach dreieinhalb Jahren nach dem illegalen Übergriff auf die Ukraine hat Russland jetzt die Möglichkeit, sich auf einen Waffenstillstand und militärische Aktionen zu einigen“, sagte der Kanzler.
Merz betonte, dass die europäischen Verbündeten eine konstruktive Reaktion von Wladimir Putin auf den Vorschlag des US-Präsidenten Donald Trump erwarten. Er forderte den Beginn von Verhandlungen ohne Vorbedingungen und sprach sich für einen Gipfel mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskyj aus.
„Es muss ein Waffenstillstand vereinbart werden. Die Ukraine benötigt starke Sicherheitsgarantien. Territoriale Fragen können nur mit Zustimmung der Ukrainer gelöst werden. Diese Botschaften haben wir mit Klarheit und Einheit vor dem Besuch von Präsident Trump in Anchorage übermittelt. Ich stehe diesbezüglich in Kontakt mit ihm. Präsident Trump kann jetzt einen wichtigen Schritt zum Frieden machen“— betonte Merz.
Früher äußerte Donald Trump die Bedingung, unter welcher Wladimir Putin das gesamte Territorium der Ukraine erobern könnte. Medien berichten über mögliche abgestimmte Vereinbarungen zwischen den Führern Russlands und der USA, jedoch warnen Analysten vor möglichem Missbrauch eines solchen Abkommens durch den Kreml zur Stärkung seiner Position.
Kanzler Merz hofft auf einen schnellen Beginn der Verhandlungen und den Abschluss eines Friedensabkommens, das Sicherheit für Europa und die Ukraine gewährleisten würde.
Lesen Sie auch
- Erstmalige Stellungnahme Putins zur Rakete „Oreschnik“: Details zu den Tests
- US-Präsident Trump befürwortet Gipfeltreffen zwischen Selenskyj und Putin
- Moskau droht mit „Oreschnik“-Angriffen auf Wohngebiete: Bila Zerkwa und Donbass im Visier
- Putin stellt Bedingungen für Kriegsende: „Vereinbarungen von Anchorage“ als Schlüssel
- Rubio kündigt 400 Millionen Dollar für die Ukraine an: Kann das Russlands Haltung beeinflussen?
- Wer soll im Namen Europas mit Russland verhandeln? Tschechien und Verbündete loten Optionen aus

