Russland hat einen massiven Schlag gegen die Ukraine ausgeführt: 548 Ziele wurden von der Luftabwehr abgeschossen.
Nach Angaben von FREEДOM:
Neueste Ereignisse in der Ukraine
In den neuesten Nachrichten geht es um den massiven Beschuss der Ukraine, die Weigerung des Kremls, Friedensverhandlungen zu führen, und den Gipfel der Shanghaier Organisationszusammenarbeit (SOZ).
In der Nacht zum 30. August hat Russland einen großangelegten Angriff auf die Ukraine durchgeführt, wobei Drohnen und Raketen eingesetzt wurden. In Zaporizhzhia wurden über 20 Mehrfamilienhäuser und etwa 120 Einfamilienhäuser beschädigt. Auch ein Café, eine Werkstatt und ein Industriebetrieb wurden betroffen. An den Explosionstellen brachen Feuer aus, 34 Personen wurden verletzt, eine Person starb.
'Seit dem 1. Mai schlafe ich auf einer Liege, meine Wohnung ist eine Eckwohnung — fünf Mal gab es Treffer. Diesmal höre ich — meine Nachbarn sind gerannt. Ich renne nicht, ich habe Asthma, mein Herz tut weh. Ich gehe nicht runter, wenn es fliegt, sondern sitze im Badezimmer mit den Dokumenten. Heute gab es zwei Einschläge, als ob es auf das Dach gefallen wäre. Ich hörte, wie alles bei mir flog, alles fiel auseinander, ein großes Fenster fiel in der Wohnung, der Fernseher fiel,' — berichtete die Zaporizhzhiabewohnerin Anna.
Eine andere Bewohnerin stellte fest, dass ihr Haustier ihr das Leben gerettet hat.
'Der Hund hat mir das Leben gerettet, ich bin rechtzeitig zurückgetreten, sonst... Er hat es gehört und hat mich gerettet. Ich verstand nicht, was er wollte. Aber er sprang immer ins Fenster. Ich hörte, sagte: Geht schnell von den Fenstern weg. Alle zogen sich zurück, versteckten sich im Flur. Ansonsten wäre ich einfach zerrissen worden,' — sagte sie.
Angriffe auf Dnipro und deren Folgen
Dnipro wurde mehr als drei Stunden lang ununterbrochen bombardiert. Infolge dieses Angriffs wurden Infrastruktur, private und industrielle Unternehmen stark beschädigt. Eine der Raketen traf direkt ein Wohnhaus.
'Ich wachte wahrscheinlich um drei Uhr auf. Es war sehr laut, sehr laut. Mein Mann ist immer noch krank, er hat Panikattacken begonnen. Das ist sehr gruselig,' — berichtete die Dnipro-Bewohnerin Swetlana.
Das Haus von Dmitry brannte infolge des Angriffs der russischen Armee ab.
'Die Nachbarn haben angerufen, ich kam gegen halb fünf morgens. Und ich sah, dass das Haus brennt. Dann kamen die Feuerwehrleute und löschten alles. Aber vom Haus blieb nichts übrig,' — erzählte er.
Insgesamt feuerten die russischen Streitkräfte während des nächtlichen Beschusses 45 Raketen und mehr als 500 Drohnen ab. Die ukrainische Luftwaffe zerstörte 510 Drohnen und 38 Raketen verschiedener Typen.
'Insgesamt wurden während des Angriffs durch die Funktechnischen Streitkräfte der Luftwaffe 582 Luftangriffs-Mittel entdeckt und verfolgt. Die Luftangriffe wurden von der Luftfahrt, den Flugabwehrraketen-Truppen, den Electronic Warfare-Einheiten und den UAV-Systemen abgewehrt,' — heißt es in einer Mitteilung der Luftwaffe der ukrainischen Streitkräfte.
Der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, stellte fest, dass Russland 14 Regionen des Landes angegriffen hat. Er forderte die internationale Gemeinschaft auf, entschlossene Maßnahmen zu ergreifen.
'Die Zeit, die für die Vorbereitung eines Treffens im Führungsformat vorgesehen war, hat Moskau für die Vorbereitung neuer massiver Angriffe genutzt. Die einzige Möglichkeit, den Weg zur Diplomatie wieder zu öffnen, sind strenge Tarife gegen alle, die die russische Armee mit Geld versorgen,' — betonte der Präsident der Ukraine.
Gipfel der SOZ und internationale Reaktionen
Zur gleichen Zeit findet in China der Gipfel der Schanghaier Organisationszusammenarbeit statt, an dem führende Politiker aus mehr als 20 Ländern teilnehmen. Selenskyj hofft, dass dort Putin zu einem Waffenstillstand aufgerufen wird.
'Ich sprach mit dem Premierminister Indiens Modi über das, was passiert. Russland führt den Krieg fort, wichtig ist, dass der Premierminister Indiens den Aufruf zu einem Waffenstillstand unterstützte,' — sagte Wolodymyr Selenskyj.
Frankreich und Deutschland forderten ebenfalls die Einführung zusätzlicher Sanktionen gegen die Anhänger Russlands.
'Wir werden weiterhin Druck ausüben, um zusätzliche Sanktionen zu verhängen — und wir sind bereit, dies zu tun,' — bemerkte der Bundeskanzler Deutschlands.
Der Kreml setzt weiterhin Maßnahmen gegen die internationale Gemeinschaft in Bezug auf die Unterstützung der Aggression und wirtschaftliche Konsequenzen um. Seit Jahresbeginn wurden in den Kämpfen im Osten der Ukraine über 291.000 russische Soldaten getötet, sowie eine beträchtliche Menge an Gerät.
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