Russland hat über Nacht 278 Raketen und Drohnen abgefeuert: Die Luftabwehr hat 244 Ziele abgeschossen.
Nach Angaben von ТСН: In der Nacht von Freitag auf Samstag haben die russischen Streitkräfte einen kombinierten Angriff auf kritische Infrastruktur in der Ukraine durchgeführt. Dabei kamen kampffähige Drohnen, Meer- und Landraketen, einschließlich mittlerer ballistischer Raketen, zum Einsatz. Das Hauptziel des Angriffs war die Region Kiew.
Das Kommando der ukrainischen Luftstreitkräfte berichtet, dass ihre Funktechniker 278 Luftangriffsinstrumente entdeckt haben, darunter 36 Raketen und 242 Drohnen:
242 Kampf-Drohnen vom Typ Shahed (150 Einheiten) und “Herbera”, die aus den Richtungen Kursk, Orel, Millerowo, Primorsko-Achtarsk, Tschauka und Gwardejskoje gestartet wurden;
13 ballistische Raketen Iskander-M/S-400, Abschüsse aus der Region Brjansk;
22 Marschflugkörper “Kaliber”, gestartet aus dem Schwarzen Meer;
eine mittlere ballistische Rakete, Abschuss vom Übungsplatz Kapustin Jar in der Region Astrachan.
Nach vorläufigen Daten um 09:00 Uhr hat die Luftabwehr 244 Luftziele abgeschossen/verhindert:
226 Drohnen;
acht ballistische Raketen Iskander-M/S-400;
zehn Marschflugkörper “Kaliber”.
Die Militärs berichteten auch von 18 Raketen- und 16 Drohnenangriffen an 19 Orten.
Nachts Angriff der RF
Gegen Mitternacht wurde in der gesamten Ukraine die Luftalarmmeldung ausgelöst. In Lwiw gab es mächtige Explosionen, die kurz nach dem Sirenensignal stattfanden. Laut Informationen aus Monitoring-Chats könnte der Schlag mit „Oreschnik“ durchgeführt worden sein.
Die Behörden bestätigten Angriffe auf kritische Infrastruktur in der Region Lwiw. Als Folge eines Raketenangriffs im Dorf Rudno, das in der Nähe von Lwiw liegt, sprang das automatische Sicherheitssystem für Gas an, was zu Störungen in der Gasversorgung führte.
Außerdem griff Russland in der Nacht massiv Kiew an und setzte dabei Ballistik, “Kaliber” und Drohnen ein. Eigentümer von Wohngebäuden und Infrastruktur waren beschädigt, und in der linken Stadtseite der Hauptstadt musste die Stromversorgung kurzfristig eingestellt werden.
Dieser Angriff verdeutlicht die zunehmende Spannung an der Front und zeugt von möglichen Veränderungen in der Strategie der militärischen Aktionen Russlands. Die ukrainischen Streitkräfte arbeiten weiterhin daran, ihre Luftabwehrsysteme zu verbessern, um neuen Herausforderungen durch den Aggressor zu begegnen. Es ist wichtig, informiert zu bleiben und den Informationsaustausch aufrechtzuerhalten, um angemessen auf Krisensituationen zu reagieren.
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