Vor einem Jahr in Odessa: Raketeneinschlag während Besuchs von Selenskyj und griechischem Premier.
Jahrestag des Raketenangriffs auf den Hafen von Odessa
Nach Angaben von Novyny.live: Am 6. März jährt sich der russische Raketenangriff auf den Hafen von Odessa, bei dem fünf Menschen starben. Die ballistische Rakete vom Typ 'Iskander-M' traf ihr Ziel um 10:43 Uhr, nur zwei Minuten nach Alarmauslösung um 10:41 Uhr. Der Einschlag erfolgte in lediglich 500 Metern Entfernung von Präsident Wolodymyr Selenskyj, der sich während des Angriffs vor Ort aufhielt. Neben den Todesopfern gab es auch Verletzte. Dieser Vorfall verdeutlicht die ständige Gefahr, der sich ukrainische Staatsführung und Bevölkerung ausgesetzt sehen.
Eine Serie aggressiver Angriffe
Der Beschuss war Teil einer Reihe russischer Angriffe in jenem Zeitraum, zu der weitere tragische Vorfälle gehörten:
- Am 2. März 2023 starben bei einem Drohnenangriff auf ein Wohnhaus zwölf Menschen, darunter fünf Kinder.
- Am 4. März wurde ein ziviles Schiff unter panamaischer Flagge von einer Drohne getroffen.
- Am 5. März griffen russische Streitkräfte den Süden der Region Odessa mit Kampfdrohnen an.
„Wir hatten keine Zeit mehr, einen Schutzraum aufzusuchen. Das war eine sehr eindrückliche Erfahrung.“
Kyriakos Mitsotakis, Premierminister Griechenlands
Präsident Wolodymyr Selenskyj kommentierte die Lage mit den Worten: „Sie sehen, mit wem wir es zu tun haben. Es ist ihnen egal, wo sie zuschlagen.“
Der Jahrestag erinnert an die Opfer der militärischen Auseinandersetzungen und löst im In- und Ausland Betroffenheit aus. Odessa nahm Abschied von den Toten und gedachte derer, die der Aggression zum Opfer fielen. Die jüngsten Ereignisse belegen die anhaltend angespannte Lage in der Region, die nicht nur in der Ukraine, sondern auch in der internationalen Gemeinschaft Besorgnis hervorruft.
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