Trump kontert De Niro nach dessen Absetzungsforderung.
Hollywood-Legende fordert Trumps Amtsenthebung
Nach Angaben von TSN.ua: Der Oscar-prämierte Schauspieler Robert De Niro hat sich in scharfer Form gegen den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump gestellt. In einer deutlichen Warnung vor den Folgen einer möglichen Rückkehr Trumps ins Weiße Haus forderte De Niro dessen Entfernung aus dem Amt.
„Wir müssen ihn loswerden. Er wird das Land zerstören“, so die drastischen Worte des Hollywood-Stars. Diese ungewöhnlich direkte Intervention eines Kulturschaffenden rief den Adressaten umgehend auf den Plan.
„Wahnsinniger“: Trumps scharfe Erwiderung
Donald Trump ließ nicht lange auf eine Antwort warten. Über sein eigenes Netzwerk Truth Social konterte er und bezeichnete De Niro als „verrückt“. In seiner Replik unterstellte der Ex-Präsident dem Schauspieler zudem „schwere Straftaten“ und attestierte ihm einen „extrem niedrigen IQ“. De Niro verstehe „absolut nicht, was er tut und sagt“, so Trump weiter. Solche verbalen Schlagabtausche zwischen Politikern und Prominenten sind in den polarisierten USA längst keine Seltenheit mehr.
Es ist nicht das erste Mal, dass Trump mit einer Filmgröße aneinandergerät – erst kürzlich lieferte er sich einen ähnlichen Disput mit Schauspieler George Clooney. Diese Vorfälle zeigen, wie stark sich die Sphären von Politik und Unterhaltungsindustrie inzwischen überlagern. Die Grenzen zwischen sachlicher Debatte und medienwirksamer Inszenierung verwischen zusehends.
Der Vorfall macht deutlich, welches Gewicht die Stimmen von Kulturschaffenden im aktuellen politischen Diskurs besitzen. In einer Zeit tiefgreifender gesellschaftlicher Spaltung können ihre Äußerungen die öffentliche Meinung erheblich beeinflussen und dienen oft als Katalysator für breitere Debatten. Die politische Auseinandersetzung wird zunehmend auch auf dieser Bühne ausgetragen.
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