Die Staatsanwaltschaft fordert die Schließung des Riesenrads in Kiew: Die Stützen bestehen aus faulen Balken.
Nach Angaben von ТСН: Die tragenden Konstruktionen des bekannten Riesenrads am Kontakthof in Kiew werden von faulen Holzbohlen gestützt. Die Staatsanwaltschaft hat beim Gericht den Antrag gestellt, den Betrieb der Attraktion aufgrund der realen Gefahr für das Leben von Menschen zu verbieten.
Darüber berichtet der Pressedienst der Stadtstaatsanwaltschaft Kiew.
Risiko des Zusammenbruchs: was die Inspektion festgestellt hat
Im Rahmen eines Strafverfahrens führten die Strafverfolgungsbehörden eine technische Inspektion der Attraktion durch. Die Ergebnisse waren kritisch: Die tragende Metallkonstruktion des massiven Rades ist auf Holzbohlen in unzureichendem Zustand installiert.
Nach Angaben der Ermittler weisen die Holzstützen folgende Anzeichen auf:
tiefe Fäule und Zerstörung der Struktur;
langfristige Einwirkung von Feuchtigkeit;
das Vorhandensein von Hohlräumen (das Holz zerbricht leicht bei minimalem mechanischen Einfluss).
„All dies stellt eine Gefahr für die Gesundheit und das Leben von Menschen dar“, betont die Staatsanwaltschaft.
Klage und Strafverfahren
Die Podilsky Bezirksstaatsanwaltschaft hat bereits beim Gericht einen Antrag auf Beschlagnahme der Attraktion mit einem vollständigen Verbot ihres Betriebs gestellt. Diese Maßnahme soll mögliche Unfälle und Verletzungen der Besucher verhindern.
Die Voruntersuchung läuft nach Teil 2 des Artikels 272 des Strafgesetzbuches der Ukraine (Verstöße gegen die Sicherheitsvorschriften bei Arbeiten mit erhöhtem Risiko, die eine Lebensgefahr darstellen).
Auf den von der Staatsanwaltschaft veröffentlichten Fotos und Videos ist zu sehen, dass das Holz unter dem Gewicht der Metallkonstruktionen faktisch zu Staub geworden ist.
Zur Erinnerung: In Kiew kam ein 20-jähriger Junge beim Abreißen eines Kabels an der Rutsche über den Dnister ums Leben. Als er auf der Seilbahn fuhr und die Mitte des Flusses erreichte, kam es zum Kabelabriss, infolgedessen fiel er ins Wasser.
Diese Situation unterstreicht die Wichtigkeit der Einhaltung der Sicherheitsstandards für Attraktionen in der Stadt. Insbesondere sollten Kontrollen regelmäßig durchgeführt werden, um ähnliche Tragödien in Zukunft zu verhindern. Die Behörden sind verpflichtet, Maßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit aller Besucher zu ergreifen.
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