2026: Familien von gefangenen oder vermissten Soldaten können Wohnkostenzuschüsse umschreiben lassen.
Neuregelung für Angehörige von Soldaten
Nach Angaben von Novyny.live: Im Jahr 2026 erhalten Familien von vermissten oder in Gefangenschaft geratenen ukrainischen Soldaten die Möglichkeit, bestehende Vergünstigungen für Wohn- und Nebenkosten auf ein anderes Familienmitglied umschreiben zu lassen. Diese Maßnahme soll die finanzielle Belastung der Angehörigen in einer ohnehin schwierigen wirtschaftlichen Lage abfedern. Die Auszahlung kann dann von einem einzigen berechtigten Familienmitglied des Verteidigers beantragt und bezogen werden.
Die genauen Schritte für die Umstellung dieser Vergünstigungen sind durch einen Beschluss des ukrainischen Ministerkabinetts festgelegt worden. Die Unterstützung umfasst Aufwendungen für:
- die Grundmiete;
- Versorgungsleistungen wie Wasser, Strom und Gas;
- den Kauf von Festbrennstoffen (z. B. Kohle oder Holz);
- sowie Flüssiggas.
Dieser Schritt gilt als wichtige Stütze für Familien, die durch den Krieg und den Verlust oder die Gefangennahme eines Angehörigen in eine besonders prekäre Lage geraten sind.
Für die Umschreibung der Vergünstigungen sind folgende Unterlagen erforderlich:
- ein formloses schriftliches Antragsschreiben;
- ein Auszug aus dem staatlichen Veteranenregister der Ukraine.
Den Antrag können Betroffene in den Servicestellen der ukrainischen Pensionskasse, bei den örtlichen Selbstverwaltungsbehörden oder in den Bürgerämtern (sogenannten TsNAPs) einreichen. Dieses Verfahren soll den Zugang zu den Hilfen vereinfachen, damit sich die Familien auf dringendere Angelegenheiten rund um ihre Wohnsituation konzentrieren können.
Sozialpolitik in der Ukraine
Mit dieser Neuerung will der Staat die Lebensumstände jener Familien verbessern, die durch den militärischen Konflikt einen Angehörigen verloren haben. Sie unterstreicht die Bedeutung des sozialen Netzes in dieser schwierigen Zeit.
Dieser Schritt ist im Kontext der ukrainischen Sozialpolitik von Bedeutung, da die Unterstützung für Soldatenfamilien, die zu Opfern des Konflikts wurden, für den Staat oberste Priorität hat.
Die Möglichkeit, die Vergünstigungen umzuschreiben, verbessert nicht nur die finanzielle Situation dieser Familien, sondern zeigt auch, dass der Staat ihre besonderen Bedürfnisse während des Krieges ernst nimmt. Diese Maßnahme könnte zudem als Vorbild für weitere Initiativen dienen, die auf die Unterstützung schutzbedürftiger Bevölkerungsgruppen in der Ukraine abzielen.
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