Russischer Drohnenangriff auf Wasserwerker in der Region Donezk: Ein Mitarbeiter getötet.
Gezielter Beschuss von Zivilisten
Nach Angaben von TSN.ua: Bei einem Angriff russischer Streitkräfte am 30. Januar wurde ein Fahrzeug von Versorgungsarbeitern nahe Slowjansk getroffen. Ein Mitarbeiter kam dabei ums Leben. Der Vorfall ereignete sich, als Angestellte des Unternehmens 'Wasser des Donbas' von einer Reparaturstelle zurückkehrten. Der Angriff wurde mit einer russischen Drohne auf Glasfaserbasis ausgeführt.
Der Leiter der Militärverwaltung der Region Donezk, Wadym Filaschkin, bestätigte den Vorfall. Der Getötete arbeitete als Schlosser in einer Notfall- und Reparaturbrigade des Unternehmens, das der alleinige Wasserversorger in der Region Donezk ist. Der Mann hinterlässt eine Ehefrau und zwei erwachsene Kinder.
Anhaltende Gefahr für die Infrastruktur und ihre Beschäftigten
Seit Beginn der großangelegten Invasion sind mehr als zehn Mitarbeiter von 'Wasser des Donbas' durch russische Beschüsse ums Leben gekommen. Igor Nowak, ein Vertreter des Unternehmens, betonte, dass die Belegschaft ihre Pflichten trotz der ständigen Gefahr und der Drohnenangriffe weiter erfülle.
„Aber trotz der Gefahr und der Angriffe russischer Drohnen gehen unsere Mitarbeiter zur Arbeit und führen Reparaturen durch“, hob Igor Nowak hervor.
Dieser Vorfall unterstreicht die lebensgefährlichen Bedingungen, unter denen Versorgungsarbeiter im Kriegsgebiet ihren Dienst verrichten. Ihre Arbeit ist für die Grundversorgung der Zivilbevölkerung unverzichtbar. Trotz der ständigen Risiken setzen sie sich ein – ein Zeugnis ihrer Hingabe und der existenziellen Bedeutung einer funktionierenden Wasserversorgung inmitten des Konflikts.
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