Russland hat Dnipropetrowsk angegriffen: Ein 19-jähriger junger Mann wurde verletzt.
Nach Angaben von inkorr.com: In der Nacht vom 14. auf den 15. Oktober griffen russische Truppen die Dnipropetrowsk-Region an, wodurch ein 19-jähriger junger Mann verletzt wurde. Dies berichtet 'Glavkom' unter Berufung auf Daten des Staatlichen Dienstes für Notfälle.
„Der Feind hat in der Nacht erneut die Region mit Drohnen angegriffen. In Pawlohrad, Kamjanske und der Gemeinde Slawhorod brachen nach den Einschlägen der Drohnen Brände aus - die Rettungsdienste löschten diese schnell. Betroffen sind Objekte der Energieversorgung, Verkehrsinfrastruktur und Industrie“, heißt es in der Mitteilung.
In der Gemeinde Mejivska traf eine FPV-Drohne ein Wohngebäude, doch das Feuer konnte dank der Anstrengungen der Rettungskräfte schnell gelöscht werden.
Angriff auf das Energiesystem der Ukraine
In Dnipropetrowsk wurden Notabschaltungen des Stroms eingeführt. Bald wurde bekannt, dass die Notabschaltpläne auch in den Regionen Poltawa, Kirowohrad und Tscherkassy eingeführt wurden.
Erinnern wir uns daran, dass Russland in der Nacht zum 10. Oktober bereits einen massiven Angriff auf Objekte der Energieinfrastruktur der Ukraine verübt hatte, insbesondere zum Jahrestag der ersten Bombardierungen, die 2022 begonnen hatten. Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, dass Russland über 450 Drohnen und mehr als drei Dutzend Raketen für den Angriff auf das ukrainische Energiesystem eingesetzt hat.
Auch am 14. Oktober fand ein weiterer Angriff statt, dessen Hauptziele erneut Energieobjekte waren.
Infolge dieser nächtlichen Angriffe verursachte die russische Terrorarmee erhebliche Schäden an der Energie- und Industrieinfrastruktur in Dnipropetrowsk, was die Notwendigkeit von Notabschaltungen des Stroms zur Folge hatte. Bei den Angriffen strebt der Feind an, die Situation mit der Stromversorgung in der Region zu erschweren und der Zivilbevölkerung und lokalen Betrieben zu schaden.
Es sei angemerkt, dass solche Angriffe auf Energieobjekte zu einer regelmäßigen Praxis seitens Russlands geworden sind, um die Situation in der Ukraine zu destabilisieren. Angesichts der jüngsten Ereignisse sind praktisch alle Regionen, die an die Dnipropetrowsk-Region grenzen, dem Risiko ähnlicher Angriffe ausgesetzt. Dies gefährdet nicht nur die Energiestabilität, sondern auch die Sicherheit der Bürger, die am Rande einer humanitären Katastrophe stehen könnten.Lesen Sie auch
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