Russland hat zivile Schiffe im Schwarzen Meer angegriffen: Es gibt Tote und Verletzte.

Russland hat zivile Schiffe im Schwarzen Meer angegriffen: Es gibt Tote und Verletzte
Russland hat zivile Schiffe im Schwarzen Meer angegriffen: Es gibt Tote und Verletzte

Nach Angaben von ТСН: Russische Kräfte haben erneut den zivilen Schiffsverkehr im ukrainischen Seeweg angegriffen, wobei zwei Schiffe unter fremden Flaggen betroffen sind und es unter der Besatzung Tote und Verletzte gibt.

Kommentare der Regierungsvertreter

Darüber berichtete der Vizepremierminister zur Wiederherstellung der Ukraine, Oleksiy Kuleba.

„Dies ist ein weiteres Zeugnis dafür, dass Russland bewusst zivile Objekte, den internationalen Schiffsverkehr und die Lebensmittel-Logistik angreift. Das ist ein schreckliches Kriegsverbrechen!“

Laut seinen Angaben traf eine russische Kampfdrohne ein unter der Flagge von St. Kitts und Nevis fahrendes Schiff, das auf dem Weg zur Getreideaufnahme war. Das Schiff hat die Seetüchtigkeit bewahrt und steuert den nächsten Hafen an.

„In der Nähe des Hafens von Odessa wurde auch ein Schiff unter der Flagge der Komoren beschädigt, das Soja transportierte. Leider gibt es infolge des Angriffs einen toten Besatzungsmitglied – einen Staatsbürger Syriens“

Kuleba stellte fest, dass Rettungsteams schnell an die Einschlagstellen geschickt wurden; derzeit erfolgt die Hilfe für die Verletzten sowie die Bewertung des Ausmaßes der Zerstörungen. Trotz der ständigen Angriffe unternimmt die Ukraine weiterhin Maßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit der Schifffahrt und zur Erfüllung der Exportverpflichtungen.

Frühere Angriffe auf Odessa

Wir erinnern daran, dass Odessa in der Neujahrsnacht mehreren Wellen von Angriffen russischer Drohnen ausgesetzt war. Infolge des Herunterfallens von Drohnen und ihren Trümmern kam es in der Stadt zu Schäden an Wohngebäuden und zu Bränden in Infrastrukturobjekten.

Frühere Berichte besagen, dass Russland Odessa in ein wichtiges Schlachtfeld des wirtschaftlichen Krieges verwandelt hat, um den maritimen Export der Ukraine zu blockieren, der 90 % der landwirtschaftlichen Lieferungen sichert. Gleichzeitig hat der Kreml während des Besuchs des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj beim US-Präsidenten die Anzahl der Drohnenangriffe auf die Hafeninfrastruktur auf Rekordhöhen erhöht.

Die jüngsten Angriffe auf Schiffe unter fremden Flaggen gefährden den internationalen Handel und die Ernährungssicherheit. Diese Vorfälle beweisen einmal mehr, dass die Sicherheit auf See nicht nur für die Ukraine, sondern auch für viele andere Länder, die auf den ukrainischen Agrarexport angewiesen sind, von entscheidender Bedeutung ist. Die Situation bleibt angespannt, und die internationale Gemeinschaft verfolgt die Entwicklungen weiterhin.


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