Russischer Drohnenangriff auf Studentenwohnheim in Charkiw: Drei Verletzte, 60 Evakuierte.
Nächtlicher Angriff trifft Studentenunterkunft
Nach Angaben von UATV: In der Nacht zum 1. März 2023 griffen russische Streitkräfte die Stadt Charkiw mit Kampfdrohnen an. Eine dieser Drohnen traf ein neunstöckiges Studentenwohnheim einer Hochschule, wodurch ein Feuer ausbrach und die Bewohner evakuiert werden mussten. Insgesamt wurden 60 Personen in Sicherheit gebracht, drei von ihnen benötigten aufgrund des erlittenen Schocks medizinische Hilfe. Der Angriff unterstreicht die ständige Bedrohung der Zivilbevölkerung in der umkämpften Region.
Der Vorfall ereignete sich in den Stadtteilen Salutiwka und Schewtschenkiwskyj. Nach ersten Erkenntnissen handelte es sich bei der verwendeten Drohne um ein Modell des Typs 'Geran-2'. Der Einschlag richtete erheblichen Schaden am Dach und der Techniketage des Wohnheims an, in dem über hundert Menschen leben.
Betroffene und Verantwortliche schildern den Vorfall
'Ich hatte gerade Tee getrunken und wollte Borschtsch kochen, als ich die Explosion hörte. Vom achten und neunten Stock schlugen die Flammen nach unten. Und Teile der Drohnen flogen durch die Luft. Wäre das Fenster nicht geschlossen gewesen, wäre alles hereingeflogen. Es war furchtbar.' — Walentyna Schewtschenko, Bewohnerin des Wohnheims
'Diesen Generator hatten wir erst von Hilfsorganisationen erhalten, brandneu, wir wollten ihn gerade anschließen. Er ist komplett ausgebrannt. Auf den ersten Blick sind die Schäden enorm, unser Dach ist beschädigt und mehr. Wir werden alles wieder aufbauen, hier leben Vertriebene, wir werden sie nicht im Stich lassen.' — Petro Juschtschuk, Leiter des Studentenwohnheims
Dieser Angriff ist ein weiteres Beispiel für die Eskalation des Konflikts in der Region, die unter der lokalen Bevölkerung und Hilfsorganisationen große Besorgnis auslöst. Solche Vorfälle verdeutlichen die Gefahren, denen Zivilisten in aktiven Kampfgebieten ausgesetzt sind, und den anhaltenden Bedarf an Unterstützung für die Opfer.
Die Lage in Charkiw bleibt angespannt. Ereignisse wie dieses haben erhebliche Auswirkungen auf die Moral und die Sicherheit der Zivilbevölkerung vor Ort.
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