Angriffe auf die Region Charkiw: Drohnen und Gleitbomben treffen Wohnhäuser und Tankstellen.

Angriffe auf die Region Charkiw: Drohnen und Gleitbomben treffen Wohnhäuser und Tankstellen
Angriffe auf die Region Charkiw: Drohnen und Gleitbomben treffen Wohnhäuser und Tankstellen

Russische Angriffe am 28. Juni

Nach Angaben von Novyny.live: Am 28. Juni haben russische Streitkräfte die Gemeinden Isjum und Charkiw attackiert. Dabei wurden Gebäude und Fahrzeuge beschädigt, mehrere Menschen erlitten Verletzungen. In der Nacht, gegen 02:45 Uhr, traf eine gelenkte Gleitbombe die Gemeinde Isjum in der Region Charkiw, nahe dem Dorf Bryhadyriwka. Die Explosion vernichtete etwa 0,5 Hektar Maisfelder und riss Leitungen einer Hochspannungsstromtrasse ab. Zudem wurden Fenster und Dächer mehrerer Privathäuser in Mitleidenschaft gezogen.

Am selben Tag griffen russische Truppen die Stadt Charkiw mit einer Kampfdrohne an. Die Drohne schlug in die Fassade eines Mehrfamilienhauses im Rajon Kyjiw ein. Dabei wurden Fenster zerstört, und eine 59-jährige Frau erlitt eine akute Stressreaktion.

Angriffe auf Tankstellen

Darüber hinaus attackierten russische Einheiten am 28. Juni zwei Tankstellen in der Gemeinde Natalynka, Rajon Berestyn. Zum Einsatz kamen dabei Kampfdrohnen vom Typ 'Geran-2'. Bei einem der Angriffe gerieten fünf Fahrzeuge in Brand und wurden beschädigt. Ein 68-jähriger Lkw-Fahrer wurde während des Angriffs auf die andere Tankstelle verletzt.

Diese Serie von Attacken am 28. Juni fügte der örtlichen Infrastruktur und der Zivilbevölkerung erheblichen Schaden zu. Die Ereignisse verdeutlichen, wie der anhaltende bewaffnete Konflikt in der Ukraine trotz internationaler Vermittlungsbemühungen weiterhin zivile Opfer und Zerstörung fordert.

Die Angriffe auf Wohngebiete und zivile Einrichtungen unterstreichen die Schwere der humanitären Lage in der Region und werfen Fragen zur Sicherheit der dort verbliebenen Bewohner auf.

Die wiederholten Attacken auf Wohnhäuser und Infrastruktur zeigen, dass die Sicherheit der Zivilbevölkerung in diesen Gebieten massiv gefährdet bleibt.


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