Nach russischem Angriff auf Kiew: Tausende Haushalte ohne Heizung und Wasser.
Raketenangriff in der Nacht zum 20. Januar
Nach Angaben von Novyny.live: Ein massiver russischer Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew hat in der Nacht zum 20. Januar zu schweren Schäden an der städtischen Infrastruktur geführt. Laut dem Bürgermeister Vitali Klitschko sind dadurch 5 635 Wohnhäuser von der Wärmeversorgung abgeschnitten. Diese erneute Zerstörung trifft die Stadt besonders hart, da erst am 9. Januar die Heizung in fast 80 Prozent dieser Gebäude wiederhergestellt worden war.
Noch am Vortag, dem 19. Januar, waren von insgesamt 6000 Gebäuden nur 16 ohne Heizung gewesen. Der jüngste Beschuss hat diese Fortschritte zunichte gemacht und zeigt die Verwundbarkeit der lebenswichtigen Versorgungssysteme. Besonders betroffen ist das Gebiet am linken Ufer des Dnipro, wo die Lage katastrophal ist:
- Die Wasserversorgung ist komplett zusammengebrochen.
- Zudem herrscht ein totaler Stromausfall.
Um die Grundversorgung der Bevölkerung aufrechtzuerhalten, stellen sich nun wichtige soziale Einrichtungen wie Krankenhäuser auf eine autarke Stromversorgung um.
Kritische Lage für die Zivilbevölkerung
Die Bewohner der Metropole stehen vor enormen Herausforderungen, da elementare Grundbedürfnisse nicht mehr gedeckt werden können. Die Situation bleibt äußerst angespannt.
Dieser Angriff auf Kiew unterstreicht die ständige Bedrohung, der ukrainische Städte in diesem Krieg ausgesetzt sind. — Vitali Klitschko
Für die Stadtverwaltung haben die Reparatur der Infrastruktur und die Wiederherstellung der Versorgung nun oberste Priorität. Die anhaltende winterliche Kälte verschärft die Notlage tausender Menschen, die ohne Heizung und fließendes Wasser ausharren müssen, und erhöht den Druck auf die Rettungskräfte, schnell Lösungen zu finden.
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