Frontbericht: Russland führt Angriffe an neun Frontabschnitten – 217 Gefechte.
Lage an der Front am 15. Februar 2023
Nach Angaben von UATV: Die russische Armee ging am 15. Februar 2023 an neun verschiedenen Frontabschnitten in die Offensive. Insgesamt kam es zu 217 Gefechten. Der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte (ZSU) verzeichnete besonders heftige Kämpfe im Raum Pokrowsk mit 58 Feuergefechten sowie 26 feindliche Durchbruchsversuche im Bereich Kostjantyniwka. An neun Ortschaften konnten 24 Angriffe der Invasoren abgewehrt werden.
Seit Beginn der großangelegten Invasion übersteigen die russischen Gesamtverluste nun 1 Million 253 Tausend Soldaten. Allein in den letzten 24 Stunden wurden 1.250 Besatzungssoldaten getötet. Die ukrainischen Verteidigungskräfte zerstörten zudem wichtige Waffensysteme:
- vier russische Panzer,
- sechs Kampffahrzeuge,
- mehr als 10 Artilleriesysteme,
- drei Raketenwerfer.
Der Generalstab der ZSU erklärte: 'Die Verteidigungskräfte der Ukraine werden ihre systematische Arbeit zur Erschöpfung der Gefechtsfähigkeit des Feindes und zur Zerstörung seiner militärischen Infrastruktur fortsetzen, bis die bewaffnete Aggression Russlands gegen die Ukraine vollständig beendet ist.'
Der Militärexperte Mykola Malomusch kommentierte: 'Die feindlichen Vorstöße in verschiedenen Sektoren haben wir gestoppt, führten dann eine Reihe von Diversions- und später umfangreicheren Gegenangriffen an allen Fronten durch, einschließlich bei Huljajpole.' Ergänzend berichtete Ihor Romanenko, dass 'diese Ressourcen aus sieben Divisionen bei Huljajpole, Pokrowsk, Kupjansk und an einer Reihe weiterer Richtungen eingesetzt wurden.'
Anhaltende Kampfhandlungen und ukrainische Gegenmaßnahmen
Die Ereignisse zeigen, dass die aktiven Kampfhandlungen auf ukrainischem Territorium unvermindert andauern. Gleichzeitig unternehmen die ukrainischen Streitkräfte weiterhin gezielte Anstrengungen, um feindliche Militärobjekte auszuschalten. Die Lage an der Front bleibt angespannt, da beide Seiten ihre Anstrengungen zur Erreichung strategischer Ziele verstärken. Die heftigen Gefechte an verschiedenen Abschnitten deuten auf mögliche Vorbereitungen für neue Offensiven beider Kriegsparteien hin – eine Entwicklung, die die volle Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft und von Sicherheitsanalysten erfordert.
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