Massiver Raketen- und Drohnenangriff auf Odessa: Ein Verletzter und schwere Infrastrukturschäden.
Massiver Beschuss der Hafenstadt
Nach Angaben von UATV: Die russische Armee hat am 12. Februar einen massiven Angriff auf die ukrainische Hafenstadt Odessa geflogen. Dabei wurde eine Person verletzt und zivile sowie kritische Infrastruktur beschädigt. Der Angriff umfasste einen massiven Einsatz von 24 ballistischen Raketen des Typs 'Iskander-M'/S-300 sowie 219 Kampfdrohnen.
Die Fassade und das Dach eines neunstöckigen Wohnhauses wurden getroffen, auf der obersten Etage brach Feuer aus. Bewohner berichten, dass es in einem Zimmer und auf der Fensterbank brannte, auch auf einem Sofa entstanden Flammen.
„Und dann standen wir schließlich im Türrahmen, und es gab etwa sieben Explosionen. Alles fiel und stürzte ein.“ – Valentina, Bewohnerin von Odessa
Zusätzlich brach in einem Pavillon des örtlichen Marktes ein Feuer aus, und ein Supermarktgebäude wurde beschädigt. Der Katastrophenschutz (GSChS) wurde alarmiert, um 23 betroffenen Anwohnern Hilfe zu leisten. Olesya, eine weitere Bewohnerin, erinnerte sich:
„Wir haben nicht geschlafen. Bei der ersten Explosion sind wir sofort, ohne Hausschuhe, ohne alles, in den Flur gerannt.“
Folgen für die Zivilbevölkerung
Der Angriff auf Odessa ist ein weiterer Beleg für die Eskalation des anhaltenden Konflikts in der Region und dessen schwerwiegende Auswirkungen auf das Leben der Zivilbevölkerung.
Das Ereignis unterstreicht die Fortdauer des bewaffneten Konflikts in der Ukraine, der den Alltag der Zivilisten massiv beeinträchtigt. Die Zerstörung von Wohnhäusern und Infrastruktur zeigt die gravierenden Folgen für die lokale Bevölkerung, die in ihrem täglichen Leben mit Gefahr und enormem Stress konfrontiert ist. Solche Angriffe rücken den Konflikt und seine humanitären Konsequenzen erneut in den Fokus der internationalen Aufmerksamkeit.
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