Sechs Verletzte bei russischem Drohnenangriff auf Saporischschja – auch Museum getroffen.
Angriff auf Saporischschja: Verletzte und Schäden an historischer Bausubstanz
Nach Angaben von UATV: Bei einem russischen Drohnenangriff auf ein Wohnviertel in Saporischschja wurden am 30. Juni sechs Menschen verletzt, darunter ein Kind. Die Explosion richtete erhebliche Zerstörungen an: Etwa zehn mehrstöckige Wohnhäuser wurden beschädigt, fünf Pkw wurden zertrümmert. Der Einschlag ereignete sich im historischen Stadtkern, der für seine bedeutenden architektonischen Denkmäler bekannt ist.
Besonders schwer traf es das regionale historische und landeskundliche Museum, das nach Nowyzkyj benannt ist. Während des Angriffs hielten sich Kunden in einem nahegelegenen Schönheitssalon auf, was die Dramatik der Situation unterstreicht. Die Rettungs- und Versorgungsdienste sind vor Ort im Einsatz, um Trümmer zu beseitigen und die Infrastruktur wiederherzustellen.
„Der Gegner hat einen Schlag gegen die Wohnbebauung geführt. Sämtliche Fenster sind herausgesprengt, die Dächer beschädigt. Es handelt sich um drei Häuser. Die historische Bebauung – hier stehen Dutzende historischer Gebäude, die für unsere Stadt von großer Bedeutung sind.“
— Oleksandr Pshenytschnyj, Vertreter der lokalen Behörden
Die Bewohner der Stadt sind erschüttert. Valentyna, eine Augenzeugin, schilderte ihre Eindrücke: „Gott sei Dank sind alle am Leben. Alle waren geschockt. Letztlich ist es ohne allzu großen Schaden abgelaufen, aber es war furchtbar.“
Der Angriff verdeutlicht, dass die Kampfhandlungen in der Ukraine trotz internationaler Friedensappelle unvermindert anhalten. Der Beschuss eines Wohngebiets zeigt die akute Gefahr für die Zivilbevölkerung und die fortschreitende Zerstörung des kulturellen Erbes. Die Stadtverwaltung und die Rettungskräfte arbeiten an der Schadensbeseitigung, doch die Lage bleibt angespannt, und die betroffenen Anwohner sind dringend auf Hilfe angewiesen, um ihre Häuser wieder bewohnbar zu machen.
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