Russischer Angriff auf Sumy: Hunderte Fensterscheiben in Wohnhäusern zerstört.

Russischer Angriff auf Sumy: Hunderte Fensterscheiben in Wohnhäusern zerstört
Russischer Angriff auf Sumy: Hunderte Fensterscheiben in Wohnhäusern zerstört

Angriff auf Sumy und die ukrainische Energieinfrastruktur

Nach Angaben von TSN.ua: Bei einem russischen Angriff auf die Stadt Sumy am 3. Februar wurden etwa hundert Fenster in Wohngebäuden zerstört. Wie der kommissarische Bürgermeister von Sumy, Artem Kobzar, mitteilte, schlug ein Projektil im Innenhof eines Mehrfamilienhauses ein. Auch Anwohner benachbarter Gebäude erlitten Schäden an ihren Fenstern. Zudem wurden im Hof geparkte Privatfahrzeuge beschädigt.

Rettungskräfte, Stadtwerke und Notdienste sind vor Ort, um die Folgen des Angriffs zu beseitigen. Vorläufigen Meldungen zufolge gab es bei diesem Vorfall keine Toten oder Verletzten.

Massenangriff auf das ukrainische Stromnetz

Bereits in der Nacht zum 3. Februar hatte Russland einen massiven Schlag gegen die ukrainische Energieversorgung geführt. Bei Temperaturen von -25°C waren Hunderttausende Haushalte ohne Heizung. Kiew und die Region Charkiw waren die Hauptziele dieser Attacke. Energieminister Denys Schmyhal berichtete von gezielten Treffern auf Heizkraftwerke in Kiew, Charkiw und Dnipro. Infolgedessen standen etwa 1100 Wohnhäuser in den Kiewer Stadtteilen Dnipro und Darnyzja ohne Wärmeversorgung da.

Bei den Angriffen auf Kiew wurden sechs Menschen verletzt, zwei von ihnen mussten ins Krankenhaus. Um weitere Schäden durch das Einfrieren der Leitungen zu verhindern, ließen die Versorger am Morgen das Wasser aus den Heizungsnetzen ab, wie der Bürgermeister der Hauptstadt, Vitali Klitschko, bekanntgab.

Diese Angriffe auf Sumy und die Energieinfrastruktur zeigen die Fortsetzung der russischen Aggression, die die Sicherheit und den Komfort der Zivilbevölkerung gefährdet. In der bitteren Kälte verursachen solche Schläge nicht nur materielle Schäden, sondern gefährden auch die grundlegende Lebensversorgung einer bereits kriegsgebeutelten Bevölkerung. Die Arbeit der Rettungs- und Versorgungsdienste ist daher von entscheidender Bedeutung. Die steigende Zahl der Verletzten unterstreicht zudem, dass die Zivilbevölkerung in der Ukraine weiterhin unmittelbar von den Kampfhandlungen bedroht ist.


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