Dnipro: Russischer Drohnenangriff legt Trolleybus-Depot lahm.

Dnipro: Russischer Drohnenangriff legt Trolleybus-Depot lahm
Dnipro: Russischer Drohnenangriff legt Trolleybus-Depot lahm

Zielscheibe städtische Infrastruktur

Nach Angaben von UATV: Die russische Armee griff in der Nacht zum 7. Februar ein Trolleybus-Depot in Dnipro mit Drohnen an. Der Angriff richtete erheblichen Schaden an: Dutzende Oberleitungsbusse sowie Verwaltungsgebäude wurden beschädigt. Menschen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden.

Der Angriff auf das Depot erfolgte gegen 23 Uhr am Abend des 6. Februars. Zum Zeitpunkt des Einschlags hielten sich mehr als 30 Personen auf dem Betriebsgelände auf. Insgesamt wurden 18 Trolleybusse in Mitleidenschaft gezogen, bei denen etwa 90 Scheiben zu Bruch gingen. Nach Angaben der Depotleitung entspricht dies etwa 20 Prozent des dort stationierten Fuhrparks.

Monatelange Reparaturen nötig

Die Instandsetzung der beschädigten Fahrzeuge wird mehrere Monate in Anspruch nehmen. 'Dies ist einer der letzten Trolleybusse, die wir für die Stadt angeschafft haben. Er hat eine beschädigte Frontscheibe', erklärte Alexander Dworntschenko. Er bestätigte auch die Zahl von 18 beschädigten Bussen mit rund 90 eingeschlagenen Scheiben.

Iwan Wasjutschkow ergänzte, dass 'eine beträchtliche Anzahl an Trolleybussen betroffen ist, etwa 20 Prozent des Gesamtbestands in diesem Depot.'

Die Busse dieses Depots bedienen sechs städtische Linien. Nach dem Angriff könnte ihr Betrieb erheblich beeinträchtigt sein. Die Stadtverwaltung und die Fachleute des Betriebs arbeiten an der Wiederherstellung, um das städtische Transportsystem schnellstmöglich wieder funktionsfähig zu machen. Solche Angriffe treffen die Zivilbevölkerung besonders hart, da sie auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen ist.

Dieser Angriff auf ein Verkehrsdepot unterstreicht die anhaltenden Auswirkungen des Krieges auf die städtische Infrastruktur der Ukraine. Die Zerstörung von Fahrzeugen erschwert nicht nur die Mobilität der Bürger, sondern kann sich auch negativ auf die regionale Wirtschaft auswirken, da die Verfügbarkeit öffentlicher Verkehrsmittel sinkt. Die Behörden in Dnipro sind gefordert, rasch Maßnahmen zur Wiederherstellung zu ergreifen, um den städtischen Verkehr unter Kriegsbedingungen aufrechtzuerhalten.


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