Massiver Drohnenangriff und Raketenschlag: So wehrte sich die Ukraine am 2. Februar 2023.

Massiver Drohnenangriff und Raketenschlag: So wehrte sich die Ukraine am 2. Februar 2023
Massiver Drohnenangriff und Raketenschlag: So wehrte sich die Ukraine am 2. Februar 2023

Rekordangriff mit 171 Drohnen und einer ballistischen Rakete

Nach Angaben von UATV: Am 2. Februar 2023 starteten russische Streitkräfte einen der größten Luftangriffe seit Kriegsbeginn. Sie setzten dabei 171 Kampfdrohnen und eine ballistische Rakete vom Typ 'Iskander-M' ein. Die Angriffe wurden von der vorübergehend besetzten Krim sowie aus weiteren Richtungen koordiniert, darunter Orjol, Kursk, Primorsko-Achtarsk, Millerowo und besetzten Gebieten der Region Donezk.

Die ukrainische Luftabwehr konnte bis 09:00 Uhr 157 der feindlichen Drohnen abschießen oder elektronisch ausschalten. Etwa 100 der abgefangenen Flugkörper gehörten zum Typ 'Shahed'. Dennoch schlugen die ballistische Rakete sowie zwölf weitere Drohnen an acht verschiedenen Orten in der Ukraine ein. Solche Angriffswellen zielen darauf ab, die Verteidigungssysteme zu überlasten.

Vorbote der Eskalation: Angriffe auf Saporischschja am Vortag

Bereits am 1. Februar 2023 hatte die Region Saporischschja unter Drohnenangriffen gelitten. Dabei wurden neun Personen verletzt. Die Schäden waren erheblich: 15 Mehrfamilienhäuser und zwei private Wohnhäuser wurden beschädigt. Dieser Vorfall zeigt die alltägliche Bedrohung für die Zivilbevölkerung in den umkämpften Gebieten.

Die massive Angriffsserie unterstreicht die anhaltende Gefahr für die ukrainische Zivilbevölkerung und die kritische Infrastruktur. Trotz der hohen Abwehrquote der Luftverteidigung hat jeder Durchbruch verheerende Folgen. Die Geschehnisse in Saporischschja verdeutlichen, wie dringend der Schutz der Städte vor solchen Luftschlägen ist. Die Ereignisse machen auch die Notwendigkeit internationaler Unterstützung für die ukrainische Luftabwehr deutlich, um ähnliche Angriffe künftig besser abwehren zu können.


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