Massiver Drohnenangriff auf die Ukraine: 197 Flugkörper und zwei Raketen abgefeuert.

Massiver Drohnenangriff auf die Ukraine: 197 Flugkörper und zwei Raketen abgefeuert
Massiver Drohnenangriff auf die Ukraine: 197 Flugkörper und zwei Raketen abgefeuert

Angriff in der Nacht zum 9. März 2023

Nach Angaben von UATV: In der Nacht auf den 9. März 2023 griffen russische Streitkräfte die Ukraine mit einem massiven Waffeneinsatz an. Zum Einsatz kamen zwei ballistische Raketen vom Typ 'Iskander-M' sowie 197 Angriffsdrohnen. Die Raketen wurden von der vorübergehend besetzten Halbinsel Krim abgeschossen. Die unbemannten Flugkörper starteten von mehreren Orten auf dem Gebiet der Russischen Föderation, darunter Orjol, Kursk, Brjansk, Millerowo, Primorsko-Achtarsk und Hwardijske auf der Krim.

Abwehr der Drohnenwelle

Etwa 120 der 197 Drohnen gehörten zu den Typen 'Shahed', 'Gerbera' und 'Italmas'. Die ukrainische Luftverteidigung konnte den Angriff jedoch weitgehend abwehren. Seit 08:00 Uhr wurden nach ukrainischen Angaben 161 feindliche Drohnen zerstört oder gestört. Dennoch schlugen zwei Raketen und 36 Angriffsdrohnen an acht verschiedenen Orten ein. Dieser Angriff verdeutlicht die anhaltende Bedrohungslage durch russische Streitkräfte, gegen die sich die Ukraine seit Jahren zur Wehr setzen muss.

„Nach vorläufigen Daten hat die Luftverteidigung im Norden, Süden und Osten des Landes 161 feindliche Drohnen der Typen 'Shahed', 'Gerbera', 'Italmas' und anderer Bauart abgeschossen oder gestört“, erklärten Vertreter der Streitkräfte der Ukraine.

Die Informationen unterstreichen die aktive und effektive Arbeit der ukrainischen Luftabwehr unter den anhaltenden Bedrohungen. Der Angriff ist Teil der seit 2014 andauernden militärischen Aggression Russlands gegen die Ukraine. Die ukrainischen Streitkräfte verbessern kontinuierlich ihre Luftverteidigungssysteme, um die Wirksamkeit feindlicher Angriffe zu verringern. Solche Vorfälle zeigen jedoch auch die dringende Notwendigkeit internationaler Unterstützung und der Lieferung moderner Luftabwehrsysteme an die Ukraine zum Schutz ihres Territoriums.


Lesen Sie auch

Werbung