Massiver Luftangriff auf die Ukraine: Rekordzahl an Drohnen und Raketen – Tote und Verletzte in Kiew.
Schwerer kombinierter Angriff der russischen Streitkräfte
Nach Angaben von UATV: Am 2. Juni führte die russische Armee einen massiven kombinierten Angriff auf die Ukraine durch, wobei der Schwerpunkt auf Kiew lag. Betroffen waren auch die Regionen Dnipro, Charkiw, Saporischschja, Poltawa und andere. Insgesamt setzten die russischen Truppen 729 Luftangriffsmittel ein, darunter 73 Raketen und 656 Drohnen. Dies ist die höchste Anzahl an eingesetzten Waffen seit Beginn des Krieges.
Bei dem Angriff konnten 642 Ziele abgefangen oder unterdrückt werden, darunter 40 Raketen und 602 Drohnen. Im Einzelnen wurden folgende Waffen registriert:
- 30 ballistische Raketen
- 3 Marschflugkörper
- 33 Kampfdrohnen
Die Drohnen starteten von verschiedenen Orten aus, darunter Brjansk, Kursk, Orjol, Millerowo, Primorsko-Achtarsk, Gwardeiskoje und Tschauda. Trümmer von unbemannten Fluggeräten fielen an 15 verschiedenen Stellen nieder.
Folgen und Verluste
Die Hauptstadt Kiew erlitt schwere Verluste: Vier Menschen kamen ums Leben, 63 weitere wurden verletzt. Der Angriff war durch den Einsatz unterschiedlichster Raketentypen gekennzeichnet, darunter:
- 8 Raketen vom Typ 3M22 „Zirkon“
- 33 Raketen vom Typ „Iskander-M“
- 27 Raketen vom Typ Ch-101
- 5 Raketen vom Typ „Kalibr“
Dieser Angriff zählt zu den größten seit Kriegsbeginn und zeigt die Bandbreite und Schlagkraft der von Russland eingesetzten Waffensysteme. Die ukrainische Luftabwehr konnte jedoch einen Großteil der Geschosse abwehren, was ihre wachsende Effektivität unterstreicht.
Der Angriff verdeutlicht die anhaltende Eskalation des Konflikts und die Fortsetzung intensiver militärischer Aktionen durch Russland.
Die steigende Zahl von Raketen- und Drohnenangriffen könnte auf eine veränderte Taktik der russischen Streitkräfte hindeuten. Gleichzeitig zeigen die Erfolge der ukrainischen Luftverteidigung, dass das Land zunehmend in der Lage ist, seine Städte und die Zivilbevölkerung zu schützen. Die Abwehrquote von fast 90 Prozent der Angriffsmittel ist ein Beleg für diese Entwicklung.
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