Russland greift Bahninfrastruktur in Nordostukraine an.
Zielgerichtete Angriffe auf Schienenverkehr
Nach Angaben von UATV: Die russischen Streitkräfte haben ihre Attacken auf zivile Bahnanlagen in der Ukraine fortgesetzt. Am 9. Februar richteten sich mehrere Angriffe gezielt gegen die Regionen Sumy und Tschernihiw. So wurde auf dem Bahnhof Konotop ein Lokomotivführerstand getroffen, der für einen Personenzug vorgesehen war. Der Leiter der Militärverwaltung des Gebiets Sumy, Oleh Hryhorow, bestätigte die Schäden. Auch auf der Station Tereschchenska in der Region Sumy wurden die Gleise beschädigt, was zu vorübergehenden Zugausfällen führte.
Bei den Angriffen erlitt ein Bahnmitarbeiter Splitterverletzungen und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Auf dem Bahnhof Snowsk in der Region Tschernihiw traf es einen Dieseltriebwagen, bei dem ein anschließend ausgebrochener Brand inzwischen gelöscht ist. Für diese Attacken setzte die russische Armee nach ukrainischen Angaben 11 ballistische Raketen des Typs 'Iskander-M' sowie 149 Kampfdrohnen ein. Insgesamt seien 15 direkte Treffer registriert worden.
Oleh Hryhorow betonte zudem, dass überall Reparaturarbeiten im Gange seien und der Zugverkehr aufrechterhalten werde.
Reparaturen und anhaltende Gefahr
Die Vorfälle unterstreichen die anhaltende Bedrohung für die ukrainische Transportinfrastruktur, die dringende Sicherungsmaßnahmen erforderlich macht. Die Angriffe auf das Schienennetz sind Teil einer Eskalationsstrategie, die darauf abzielt, das ukrainische Transportsystem zu destabilisieren. Dies hätte schwerwiegende Folgen für die Versorgung der Bevölkerung und die Wirtschaft. Die Bahn ist für die Ukraine ein lebenswichtiges Transportmittel, sowohl für den Personenverkehr als auch für den Gütertransport. Die schnelle Beseitigung der Schäden ist daher von entscheidender Bedeutung für die Sicherheit und die Aufrechterhaltung des Betriebs.
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