Russlands Angriffsstrategie: Bahninfrastruktur und Zivilisten im Visier.
Krieg gegen die Schiene: So zielt Russland auf ukrainische Bahnanlagen
Nach Angaben von UATV: Das ukrainische Ministerium für Gemeinden und Gebietsentwicklung meldete am 2. Februar 2023 eine Serie russischer Angriffe auf die Eisenbahninfrastruktur des Landes. Die Angreifer setzen gezielt Drohnen ein, um Lokomotiven und Personenzüge zu treffen. Diese Attacken gefährden systematisch die Sicherheit von Zivilisten und den Transport in Regionen entlang der Schienenwege. Der Bahnverkehr ist in der Ukraine ein lebenswichtiges System für Flüchtende und Nachschub.
Ein Beispiel für diese Vorgehensweise war der Drohnenangriff auf eine Lokomotive im Bahnhof von Saporischschja. Die Lokbesatzung konnte sich rechtzeitig in Sicherheit bringen, sodass es keine Verletzten gab. Dieser Vorfall veranschaulicht die ständigen Gefahren, denen Bahnbedienstete im Kriegsgebiet ausgesetzt sind.
In einem weiteren Zwischenfall griffen russische Streitkräfte am 27. Januar 2023 einen Personenzug in der Nähe des Dorfes Jasykowe im Rajon Isjum an. Drei Drohnen wurden auf den Zug gelenkt, der mehr als 150 Passagiere an Bord hatte. Solche Vorfälle unterstreichen die direkte Bedrohung, die von diesen Attacken für die Zivilbevölkerung und den Personenverkehr ausgeht.
Folgen für die Versorgung und die Zivilbevölkerung
Die Angriffe auf das Schienennetz markieren eine weitere Eskalation und erhöhen die Risiken für die ukrainische Bevölkerung. Da die Eisenbahn für den Transport von Menschen und lebenswichtigen Gütern unverzichtbar ist, haben diese Attacken auch schwerwiegende Auswirkungen auf die Wirtschaft und die Versorgungslage im Land.
- Der Schutz kritischer Infrastruktur muss unter Kriegsbedingungen neu priorisiert werden.
- Die Sicherheit im Personenverkehr bereitet zunehmend größere Sorgen.
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