Nächtlicher Drohnenangriff auf Saporischschja: Zivilisten verletzt, Wohnhäuser zerstört.
Angriff in der Nacht zum 30. Januar
Nach Angaben von UATV: In der Nacht zum 30. Januar griffen russische Streitkräfte die Stadt Saporischschja mit Kampfdrohnen an. Bei dem Angriff wurden zwei Frauen verletzt. Sechs Mehrfamilienhäuser und zehn Privathäuser wurden beschädigt. Die Druckwelle der Explosionen ließ Fenster bersten, zerstörte Balkone und riss Dächer von den Gebäuden.
In einem Stadtviertel wurde ein Privathaus fast vollständig zerstört, sechs weitere erlitten erhebliche Schäden. Ein durch die Explosionen ausgelöster Brand konnte erst am Morgen gelöscht werden. Anwohner berichteten von extrem lauten Detonationen. Ein Bewohner namens Wolodymyr schilderte:
„Ich schlief schon, dann hörte ich es dröhnen, sehr laut. Und dann kam der Knall. Ich sprang hoch und wusste nicht, was ich tun oder wohin ich gehen sollte.“
Ein anderer Anwohner, Iwan, sagte: „Es hat furchtbar gebrummt. Wir dachten, es wäre unser Nachbarhaus. Als wir nachts nachsahen, sahen wir, was er angerichtet hat. So eine Sache. Dabei sollte ab Mitternacht eigentlich Waffenruhe sein.“
Folgen für die Zivilbevölkerung
Seit Anfang Januar haben russische Drohnen und Raketen in Saporischschja bereits 22 Mehrfamilienhäuser und 13 Privathäuser beschädigt. Bei diesen Angriffen kamen drei Zivilisten ums Leben. Der Angriff vom 30. Januar ist ein weiteres tragisches Kapitel für die Einwohner, die weiterhin unter den Kriegshandlungen leiden.
Der Vorfall zeigt erneut die anhaltende Gefahr für die Zivilbevölkerung in der Ukraine, besonders in Regionen, die regelmäßig beschossen werden. Die Bewohner von Saporischschja leben in ständiger Unsicherheit und Angst, da vereinbarte Waffenruhen nicht eingehalten werden. Die Lage in der Region erfordert dringendes Handeln der internationalen Gemeinschaft, um die Sicherheit der Menschen zu gewährleisten und weitere zivile Opfer zu verhindern.
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